Bank muss 1500 Bratchäsli loswerden – und hat eine tolle Idee

Die Partizipanten der Nidwaldner Kantonalbank hätten eine kulinarische Köstlichkeit zugute. Das Coronavirus treibt die Bratchäsli nun aber in die Münder des Medizinpersonals.   

Adrian Venetz
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Die Bratchäsli gehen heuer ausnahmsweise an Helfer im Gesundheitswesen und nicht an die Partizipanten der Nidwaldner Kantonalbank.

Die Bratchäsli gehen heuer ausnahmsweise an Helfer im Gesundheitswesen und nicht an die Partizipanten der Nidwaldner Kantonalbank.

Archivbild: Boris Bürgisser

Die Partizipantenversammlung der Nidwaldner Kantonalbank (NKB) wurde bereits abgesagt. Damit die Teilnehmer nicht auf das Bratchäsli verzichten müssen, das dort jeweils verschenkt wird, hatte die NKB die Teilnehmer aufgerufen, das Bratchäsli Anfang April beim Hauptsitz der Bank in Stans abzuholen. Daraus wird nun aber auch nichts – der Bund rät, nur bei dringenden Angelegenheiten das Haus zu verlassen. «Da die Abholung eines Bratchäsli wohl kaum unter ‹dringende Angelegenheit› fällt, hat die NKB entschieden, auch diese Abholtage abzusagen», schreibt die Bank. Alle PS-Inhaber mit einem NKB-Depot wurden bereits mit einem Schreiben darüber informiert. PS-Inhaber mit einem Depot bei einer Drittbank werden über diese Drittbanken informiert.

Und was passiert mit den Bratchäsli? «Die bereits produzierten Bratchäsli (rund 1500 Stück) werden wir den unzähligen Helferinnen und Helfern im Gesundheitswesen verschenken und ihnen so ein kleines Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle unserer Gesellschaft übermitteln», teilt die NKB mit.