BANKEN: Innerschweizer Rüffel für die Grossbanken

Nidwaldens Finanzdirektor ärgert sich über die Banken. Auch, weil der Bonus des CS-Chefs reichen würde, um alle Nidwaldner Kantonsangestellte zu entlöhnen.

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Regierungsrat Hugo Kayser. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Regierungsrat Hugo Kayser. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Vor nicht weniger als 500 Personen aus der Zentralschweizer Wirtschaft setzte der Nidwaldner CVP-Regierungsrat und Finanzdirektor Hugo Kayser zur grossen Bankenschelte an. Die Tagung, die vom Treuhandunternehmen BDO Visura zum Thema «Der gläserne Steuerzahler» organisiert wurde, setzte sich neben der aktuellen Debatte um das Bankgeheimnis auch mit der Bonuspolitik der Grossbanken auseinander.

So stellte Kayser «eine gewisse Arroganz der Grossbanken gegenüber der Politik» fest. Die 70 Millionen Franken Bonus, welche die CS ihrem Konzernchef Brady Dougan auszahle, entsprächen der gesamten Lohnsumme des Kantons Nidwalden inklusive aller Angestellter der Kantonalbank. Da stimme etwas nicht. Die Banken, so Kayser, sollen nun sagen, wie es mit dem Schweizer Finanzplatz weitergehen soll. «Ich erwarte von ihnen eine klare Strategie», so Kayser.

Jürg Auf der Maur

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.