BANKEN: Nidwaldner Kantonalbank hat wieder mehr verdient

Die Nidwaldner Kantonalbank blickt auf ein gutes erstes Semester zurück. Trotz «erfreulichem Bilanzwachstum» sind die Erträge aus dem Hauptgeschäft rückläufig.

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Die Geschäftsstelle der Nidwaldner Kantonalbank in Stansstad. (Bild: Martin Uebelhart / Neue NZ)

Die Geschäftsstelle der Nidwaldner Kantonalbank in Stansstad. (Bild: Martin Uebelhart / Neue NZ)

Die Nidwaldner Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2014 die Gewinne wieder leicht steigern können. Der Bruttogewinn stieg um 0,6 auf 13,8 Millionen Franken, der Reingewinn um 0,1 auf 6,4 Mio. Fr. Fürs ganze Jahr rechnet die Bank mit einem stabilen Ergebnis.

Die Nidwaldner Kantonalbank spricht von einem "guten ersten Semester" mit "erfreulichem Bilanzwachstum". Der anhaltende Margenverfall wegen Konkurrenzdrucks und historisch tiefer Zinssätze am Geld- und Kapitalmarkt habe durch das höhere Geschäftsvolumen teilweise abgefedert werden können, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahresendwert um 9,7 Prozent oder 367,8 Mio. Fr. auf rund 4,2 Milliarden Fr. Die Nachfrage nach Wohneigentum präsentiere sich weiterhin robust, schreibt die Bank.

Derweil ging der Erfolg in der Hauptertragsquelle der Bank - dem Zinsengeschäft - weiter leicht zurück. Der Gewinn sank von 22,8 auf 22,4 Mio. Fr.

Die Kosten der Bank waren gemäss Mitteilung stabil und lagen leicht unter Budget. Aus einem 2013 zurückgestellten Beitrag zur Ausfinanzierung der Deckungslücke der Pensionskasse Nidwalden flossen 0,7 Mio. Fr. zurück. Mit der strategischen Neuausrichtung der Bank hingegen stieg der Sachaufwand um 0,6 Mio. Fr.

Die Ausleihungen an Kunden stiegen um 3 Prozent oder 94,9 Mio. Fr. auf 3,3 Mrd. Fr. Der Anstieg ist gemäss Bank auf die starke Nachfrage nach Immobilien zurückzuführen. Im ersten Semester flossen der Bank zudem 2 Prozent oder 55,2 Mio. Fr. neue Kundengelder zu. Die Summe betrug 2,8 Mrd. Fr. (sda/rem)