BANKEN: Nidwaldner Kantonalbank steigert Bruttogewinn

Der Geschäftserfolg der Nidwaldner Kantonalbank (NKB) ist im vergangenen Jahr um 9,3 Prozent auf 25,3 Millionen Franken gestiegen. Damit will die NKB an ihrer bisherigen Ausschüttungspolitik festhalten und eine Dividende von 23 Prozent auszahlen.

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Der Hauptsitz der Nidwaldner Kantonalbank in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

Der Hauptsitz der Nidwaldner Kantonalbank in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

Unter dem Strich verbleibt ein Jahresgewinn von 15,6 Millionen Franken. Davon seien 10,2 Millionen Fr. an die Staatskasse überwiesen worden, teilte die Bank am Donnerstag mit. Das sind 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Geschäftsaufwand stieg um 6,6 Prozent auf 32,7 Millionen Franken.

Der Ertrag aus dem Kommissions-und Dienstleistungsgeschäft sankt um 12 Prozent auf 7 Millionen Franken. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft stieg um 42,5 Prozent auf 4,1 Millionen Franken.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 7,2 Prozent auf 4,3 Milliarden Franken. Unter anderem, weil die Hypothekaranforderungen um 5,2 Prozent auf 3,2 Milliarden Franken stiegen. Es sei gegenüber dem Vorjahr bewusst getreu dem Leitgedanken "Qualität vor Quantität" verlangsamt worden, heisst es in der Mitteilung.

Bei den Kundenausleihungen verzeichnete die NKB total eine Zunahme von 4,3 Prozent auf 3,5 Milliarden Franken. Im selben Rahmen flossen der Bank auch Kundengelder zu. Die Summe stieg um 6,3 Prozent auf 3,1 Milliarden Franken.

Die Gewinnerwartungen der NKB für 2016 sind "eher verhalten", wie es in der Mitteilung heisst. Zu dieser Einschätzung komme die Bank auch aufgrund der regionalen Wirtschaftsprognosen. (sda)