Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BANKEN: NKB mit höherem Halbjahresgewinn

Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) hat im ersten Halbjahr 2015 den Gewinn um 0,9 Prozent auf 6,4 Millionen Franken steigern können. Für das Gesamtjahr rechnet sie trotz aller ökonomischen Spannungen mit einem stabilen Ergebnis.
Der Hauptsitz der Nidwaldner Kantonalbank an der Stansstaderstrasse 54 in Stans. (Bild: Fabian Fellmann)

Der Hauptsitz der Nidwaldner Kantonalbank an der Stansstaderstrasse 54 in Stans. (Bild: Fabian Fellmann)

Die Bank geht zudem davon aus, dass sie in den nächsten Tagen mit dem amerikanischen Justizministerium die Vereinbarung zur Bereinigung des Steuerstreits werde abschliessen können. Eine allfällige Zahlung soll das Jahresergebnis den Angaben zu Folge nicht beeinflussen, schreibt die NKB in einer Mitteilung.

Die NKB ist im Verfahren mit den US-Behörden in der Kategorie 2 eingeteilt. Diese Kategorie ist für Banken mit US-Kunden, die mutmasslich Steuerdelikte begangen haben.

Höherer Geschäftsaufwand

Im Gegensatz zum Nettogewinn weist die NKB beim Bruttogewinn keine Steigerung aus. Dieser ist um 2,9 Prozent auf 13,4 Mio. Fr. gesunken. Als Grund wird das Wachstum von 7,1 Prozent beim Geschäftsaufwand genannt. Im ersten Semester 2014 war dieser wegen eines Sondereffektes entlastet worden.

Ohne den Sondereffekt wäre der Geschäftsaufwand nur um 2,8 Prozent gestiegen. Dieses Wachstum sei bedingt durch eine personelle Aufstockung und die grösseren regulatorischen Vorgaben, teilte die NKB mit.

Wachsendes Hypothekargeschäft

Der Bruttoerfolg nahm um 2,4 Prozent auf 29,9 Mio. Fr. zu. Zentraler Treiber sei die Zunahme des Zinserfolgs gewesen, teilte die Bank mit. Die Kundenausleihungen nahmen um 1,7 Prozent auf 3,396 Mrd. Fr. zu. Davon entfielen 3,095 Mrd. Fr. auf Hypotheken, die um 2,2 Prozent gewachsen sind. Die Nachfrage nach Wohneigentum im Kanton Nidwalden halte weiter an, heisst es in der Mitteilung der Kantonalbank.

Die Summe der Kundengelder vergrösserte sich um 5,6 Prozent auf 3,089 Mrd. Franken. Um 4,1 Prozent auf 1,992 Mrd. Fr. gewachsen sind die Spareinlagen. Der Refinanzierungsgrad sei seit Ende 2014 von 87,6 Prozent auf 90,9 Prozent gesteigen, teilte die Bank mit. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.