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BAUGESETZ: Initiative für behindertengerechteres Bauen eingereicht

In Nidwalden sollen mehr Wohnbauten so gebaut werden, dass auch Behinderte gut darin leben können. Die Volksinitiative "Hindernisfreier Wohnen" ist am Donnerstag mit über 800 Stimmen eingereicht worden. Für das Zustandekommen sind 250 gültige Unterschriften nötig.

Die Initiative verlangt, dass bei neuen Wohnbauten mit vier bis acht Wohneinheiten sowohl der Zugang als auch das Innere der Wohnungen so gebaut werden müssen, dass diese bei Bedarf hindernisfrei und behindertengerecht angepasst werden können.

Der Landrat hatte 2014 das Baugesetz revidiert und sich dabei dafür ausgesprochen, dass die Hindernisfreiheit erst bei Häusern ab acht Wohnungen gelten solle. Diese Vorschrift solle bereits für Häuser ab vier Wohnungen gelten, fordern die Initianten.

Ziel ist es, das Menschen trotz körperlicher Beeinträchtigung möglichst lange in ihrer Wohnung bleiben können. Eine Anpassung der Wohnung sei weniger teuer als Beiträge an Heime, schreiben die Initianten. Zudem gebe es wegen der höheren Lebenserwartung immer mehr ältere und gehbehinderte Personen.

Das überparteiliche Initiativkomitee besteht mehrheitlich aus Direktbetroffenen. Finanziell unterstützt wird es nach eigenen Angaben von der Schweizer Paraplegikerstiftung, der Stiftung Cerebral und von Pro Infirmis. (sda)

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