BECKENRIED: 6 Einsprachen gegen Alpkäserei eingegangen

Der seit längerer Zeit geplanten Alpkäserei auf der Klewenalp stellen sich Hindernisse in den Weg. Eine Baubewilligung liegt noch immer nicht vor.

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Kühe beim Weiden auf der Klwenalp. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Kühe beim Weiden auf der Klwenalp. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Eine Schutzklausel im Landwirtschaftsgesetz schreibt zwingend vor, dass Alpkäse nur in Sömmerungsgebieten produziert werden darf. Ein ähnlicher Schutz besteht auch beim Bergkäse. Nicht von diesen Vorzügen profitieren kann die Klewenalp, an deren Fusse jährlich der Nidwaldner Alpkäsemarkt stattfindet. Die Klewenalpmilch wird in der Bergkäserei von Hans Aschwanden in Seelisberg verkäst und vermarktet und gilt lediglich als Bergkäse. Ein erstes Projekt einer selbstständigen Alpkäserei Klewenalp scheiterte bereits Mitte des letzten Jahres mangels Interesse einiger Alpbetriebe.

Nun nimmt der Bergkäser aus Seelisberg das Heft selber in die Hand und will auf der Klewen eine Schaukäserei realisieren. Doch jetzt stellen sich auch ihm Steine in den Weg. Das Baugespann der Alpkäserei Klewenalp steht schon seit längerer Zeit, doch die Baubewilligung liegt noch nicht vor. Laut Auskunft des Beckenrieder Bauverwalters Toni Intlekofer wurden innerhalb der Einsprachefrist sechs Einsprachen eingereicht.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.