BECKENRIED: Der Hang ob Beckenried rutscht weiter

Der Hang im Bodenberg ist aus Flyschgestein - und damit rutschgefährdet. Der nasse Herbst dürfte den Vorgang beschleunigt haben.

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Gemeinderat Urs Christen (links) begutachtet mit Thomas Käslin von der Gemeinde die Risse. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Gemeinderat Urs Christen (links) begutachtet mit Thomas Käslin von der Gemeinde die Risse. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

red.Die Aktivitäten des 150 auf 900 Meter grossen Geländes im Gebiet Bodenberg, das sich Anfang Woche bis zu 20 Zentimeter pro Tag in Richtung Tal bewegte, werden besonders genau beobachtet. «Die Situation hat sich leicht entschärft», meint Gemeinderat Urs Christen zur aktuellen Lage. Eine weitere Entspannung soll eintreten, falls es keine grösseren Niederschläge gibt.

Anfällig ist der Hang oberhalb von Beckenried, da er mehrheitlich aus Flyschgestein besteht. Dessen Feinkörnigkeit und Verwitterungsanfälligkeit sind ausschlaggebend für die beobachtbaren Rutschprozesse.

Warum der Hang nun plötzlich schneller rutscht, werde aktuell noch untersucht. Eine entscheidende Rolle dürfte die Witterung gespielt haben. «Es regnete intensiv im Herbst. Im Winter gelangte Schnee auf durchtränkten, warmen, nicht gefrorenen Boden. Wasser vom Schnee versickerte während Monaten in den Boden. Die Schneeschmelze verstärkte den Prozess», vermutet Stefan Tobler von Geotest.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen NZ und im E-Paper.