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BECKENRIED: Die Karten werden neu gemischt

Gleich vier von fünf amtierenden Landräten der Seegemeinde treten an den kommenden Wahlen nicht mehr an. Mit Ex-Skirennfahrer Markus Vogel fehlt es auch nicht an einem prominenten Namen auf der Kandidatenliste.
Oliver Mattmann
DIe Beckenrieder Landratskandidaten.

DIe Beckenrieder Landratskandidaten.

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

Eines ist vor den Wahlen vom 4. März schon sicher: Aus Beckenried werden mindestens vier neue Gesichter im Landrat Einzug halten. Denn bei Bekanntgabe der Nominierten der Parteien wimmelte es nur so von Rücktritten: Grüne-Präsident Leo Amstutz, Viktor Baumgartner (CVP), Tobias Käslin (FDP) und Christian Landolt (SVP) wollen keine weitere Legislatur anhängen.

Dadurch präsentiert sich die Ausgangslage so offen wie in keiner zweiten Gemeinde. Die SVP, die mit Urs Amstad den einzigen Bisherigen stellt, sowie CVP und FDP schicken je drei Kandidaten ins Rennen um die fünf Sitze. Die Grünen treten sogar mit einem Quartett an. Diesem gehört einer der wohl bekanntesten Beckenrieder an: Markus Vogel. Der Elektroinstallateur hat eine Karriere als Weltcup-Skifahrer hinter sich und versucht nun, auf dem politischen Parkett zu punkten. Einen gewissen Bekanntheitsgrad dürfte auch Urs Christen (FDP) geniessen, der als Gemeinderat viele Berührungspunkte mit der Bevölkerung aufweist.

Ein Wörtchen mitreden will zudem die SP/Juso, die allerdings mit Anja Schaller nur eine Kandidatin mobilisieren konnte. Einen speziellen Touch haben die Wahlen in Beckenried auch aus einem anderen Grund: So tritt mit Pierre Nemitz, der seine Kandidatur unter das Motto «Unabhängiges Politisieren» stellt, ein Kandidat ohne Unterstützung einer Partei an. Dies gibt es sonst im Kanton Nidwalden nur in Ennetbürgen mit Markus Landolt (parteilos).

Mit insgesamt 15 Frauen und Männern sind es genau 3 Kandidaten pro Sitz. Was auffällt, ist der tiefe Frauenanteil in der Seegemeinde. Schon jetzt belegen ausschliesslich Männer die fünf Landratsposten von Beckenried und mit einer Quote von lediglich 20 Prozent unter allen Kandidaten wäre es wohl keine Überraschung, wenn sich an der Situation bis auf weiteres nichts ändern würde.

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