BECKENRIED: Die Schützen schenken sich eine Fahne

Beckenried feierte 175 Jahre Schützengesellschaft und mit ihr eine neue Fahne und Chronik des Vereines.

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Der erste öffentliche Auftritt der neuen Schützenfahne von Beckenried. Der Fähndrich Hans Walker präsentiert sie, flankiert vom Patenpaar Maria Truttman und Josef Amstad (rechts). (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Der erste öffentliche Auftritt der neuen Schützenfahne von Beckenried. Der Fähndrich Hans Walker präsentiert sie, flankiert vom Patenpaar Maria Truttman und Josef Amstad (rechts). (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Beckenrieds Schützengesellschaft und mit ihr alle Schützensektionen des Kantons zeigten sich gestern Sonntag in Festlaune. Das Dorf feierte das 175-jährige Bestehen der Schützengesellschaft. Den Auftakt bildete ein bunt und musikalisch gestalteter Festgottesdienst. Als aussergewöhnlich, gesegnet und festlich bezeichnete sie den gestrigen Tag, bei dem die Weihe einer neuen Fahne im Mittelpunkt stehe.

Josef Amstad (Jäggis-Sepp), Mitglied der Schützengesellschaft, und Maria Truttmann-Walker entrollten das in den Farben Rot, Weiss und Gelb gehaltene Fahnentuch. Dieses diene fortan als neues Zeichen für Gemeinschaft und begleite Menschen in fröhlichen und traurigen Momenten, erklärte Dekan Pfarrer David Blunschy in seinen Segensworten. In einem ausgedehnten und farbenprächtigen Akt entboten über 30 Fahnenträger den Gruss an die neue Beckenrieder Schützenfahne.

Grüsse und Glückwünsche einer Zürcher Regierungsrätin
OK-Mitglied und Schützenmeister Walter Ambauen realisierte eine Vereinschronik, für Beckenried die erste Schützenchronik überhaupt. Seit rund zwei Jahren habe er sich mit alten Protokollen, Schriften, Fotos, Ranglisten und Beiträgen zur Vereinsgeschichte befasst. Seine Festschrift enthält auf über 100 reich illustrierten Seiten viel Interessantes und bisher Unbekanntes über verstorbene und lebende Beckenrieder Schützen. Das Buch enthält aber auch Darstellungen von wertvollen Auszeichnungen wie Wappenscheiben, Becher und Diplome, früheren Fahnen, Standarten und natürlich Fotos von erfolgreichen Schützen.

Als höchste Schützin überbrachte Rita Fuhrer als Präsidentin des Schweizer Schiesssportverbandes und Zürcher Regierungsrätin Grüsse und Glückwünsche. Sie sei stolz, in ihrem einstigen Wohnort (1981–1986) diese Aufgabe wahrzunehmen. 175 Jahre Schützengesellschaft würden Werterhaltung und Verankerung in der Bevölkerung darstellen. Sie appellierte an die Schützenvereine, der Jugend attraktive Möglichkeiten zum Schiesssport zu bieten.

Rosmarie Berlinger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.