BECKENRIED: Eine Lungenembolie tötete die Taucher

Nun ist klar, warum die beiden Taucher aus dem Elsass am 28. März bei Beckenried ums Leben kamen: Weil sie zu rasch aufstiegen.

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Beckenried, Rütetnen, wo der Tauchunfall geschah. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Beckenried, Rütetnen, wo der Tauchunfall geschah. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die beiden Taucher aus dem Elsass, die am 28. März bei Beckenried verunglückt waren, sind an der sogenannten Dekompressionskrankheit gestorben. Weil sie zu rasch aufstiegen, führten die Druckveränderungen zum Tod.

Laut dem Nidwaldner Verhörrichter Alexandre Vonwil hat dies die Obduktion der Leichen zweifelsfrei ergeben. Vonwil bestätigt auch eine Meldung von «Schweiz aktuell» von Mittwochabend, wonach die Taucher «nicht optimal» ausgerüstet waren. «Sie trugen Nassanzüge, was bei Tiefen von 40 bis 60 Metern und Wassertemperaturen von 4 bis 5 Grad nicht sinnvoll gewesen ist.»

Der dritte Taucher war wegen Übelkeit aufgetaucht. Er hatte einen Trockenanzug getragen, bei welchem kein Wasser auf den Körper der Taucher gelangt. Gemäss Vonwil führt das Verhöramt seine Untersuchungen weiter. «Beim überlebenden Taucher stellt sich allenfalls die Frage einer Mitschuld.»

Geri Wyss/Neue NZ