BECKENRIED: Einsprache blockiert Gartenbeiz-Ausbau

Ein Pavillon hätte die Gartenbeiz Mondgarten ergänzen sollen. Nun stoppt eine Einsprache das Projekt. Das sorgt für rote Köpfe.

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Wirtin Monika Amstad im Gespräch mit dem Pavillon-Architekten Martin Mathis. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Wirtin Monika Amstad im Gespräch mit dem Pavillon-Architekten Martin Mathis. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Monika Amstad ist wütend. «Ich und viele andere Beckenrieder können diese Blockade nicht verstehen.» Gemeint ist die Einsprache einer Person gegen den Neubau eines Pavillons im Gartenrestaurant Mondgarten. Der «Mondgarten» liegt direkt am See und vis-à-vis des abgerissenen und durch ein Mehrfamilienhaus ersetzten Hotels Mond.

«Es geht nur ums verzögern»
Monika Amstad betreibt seit dem Abriss des Hotels vergangenen August nur noch das Gartenrestaurant. Jedoch ohne richtige Küche und mit chemischen Toiletten. Um den Gästen einen ordentlichen Service bieten zu können, möchte sie einen Pavillon aufstellen, 8 Meter lang, 51½-Meter breit, 3 Meter hoch. Ein Vordach und eine Windschutzverglasung sollen die Beiz wetterunabhängiger machen. Eingeschossig und aus Holz soll der 200 000 Franken teure Pavillon sein, und sich «fein und harmonisch» in die Umgebung einpassen, wie es der zuständige Architekt Martin Mathis formuliert.

«Der Einsprecherin geht es eher ums verhindern und verzögern als darum, substanziell etwas am Projekt zu verändern», sagt er. Zudem hätte es im neuen «Mondgarten» nur noch 60 Sitzplätze bislang sind es 150. Dass die Einsprecherin «nur» als Feriengast in Beckenried verweile und keine direkte Nachbarin des «Mondgarten» ist, stösst vielen zusätzlich auf.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.