BECKENRIED: Gemeinderat empfiehlt Nein zum Naturpark

Der Beckenrieder Gemeinderat ist gegen den Naturpark Urschweiz. Jetzt rührt ein Bürger kräftig die Werbetrommel – für den Park.

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«Wir werden den Stimmberechtigten ein Nein empfehlen», sagt Bruno Käslin, Beckenrieder Gemeindepräsident. (Archivbild Richard Greuter/Neue NZ)

«Wir werden den Stimmberechtigten ein Nein empfehlen», sagt Bruno Käslin, Beckenrieder Gemeindepräsident. (Archivbild Richard Greuter/Neue NZ)

Die Meinungen im Gemeinderat Beckenried sind gemacht. «Wir werden den Stimmberechtigten im Hinblick auf die Urnenabstimmung zum Naturpark Urschweiz vom 28. November ein Nein empfehlen», sagt Gemeindepräsident Bruno Käslin. Eine Haltung, welche die Parkpromotoren nicht erwartet haben. «Ich war schon sehr überrascht über die Antwort aus Beckenried», sagt der Präsident des Trägervereins Naturpark Urschweiz, Paul Achermann.

Alle Parkgemeinden haben kürzlich einen Fragebogen erhalten. Damit wollte der Trägerverein sondieren, welche Gemeinderäte selber aktiv die Kampagne vor den Abstimmungen an die Hand nehmen und wo der Trägerverein einen anderen Partner vor Ort suchen muss. Dabei kam eben das Nein zum Park aus Beckenried zu Stande.

Das Nein des Gemeinderates überhaupt nicht verstehen kann der Beckenrieder Charly Käslin. Der Betriebsleiter der Luftseilbahn Dallenwil–Niederrickenbach musste nach eigenen Angaben ganz einfach aktiv werden und hat eine «IG pro Naturpark Urschweiz» ins Leben gerufen. Er hat 8000 Flyer, die für den Naturpark werben, drucken und an die Haushalte der Parkgemeinden verteilen lassen. Nochmals 4000 Flyer hält er für weitere Kreise bereit.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.