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BECKENRIED: Geplantes Parkverbot stösst auf wenig Gegenliebe

Das Parkverbot auf der Rütenenstrasse soll ausgeweitet werden. Die Gemeinde will zwar Ersatzparkplätze anbieten, stösst mit ihren Plänen aber nicht nur auf Gegenliebe.
Matthias Piazza
Das Parkverbot auf der Rütenenstrasse in Beckenreid soll verlängert werden. (Bild Martin Uebelhart (Beckenried, 17. Juli 2017))

Das Parkverbot auf der Rütenenstrasse in Beckenreid soll verlängert werden. (Bild Martin Uebelhart (Beckenried, 17. Juli 2017))

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Das Plätzchen bei der Rütenen­strasse ist begehrt. An einem schönen Sommertag tummeln sich hier viele Sonnenhungrige und Wasserratten. Gleitschirmflieger nutzen die oberhalb gelegene Wiese oder auch den See als Landeplatz.

Die rege Frequentierung hat aber auch ihre Schattenseiten. Über mehrere Meter reihen sich die Autos am Strassenrand. «Die Autos erschweren die Durchfahrt. Auch leidet die Sicherheit, wenn Kinder aus den parkierten Autos aussteigen und die Strasse überqueren oder beim Spielen zwischen den Autos auf die Strasse rennen», sagt Gemeinderat Urs Christen auf Anfrage. «Wir erhielten sehr viele Reklamationen.»

Gemeinderat will auf Bedürfnis reagieren

Nun handelt die Gemeinde, wie dem Nidwaldner Amtsblatt zu entnehmen ist. Auf ihren Antrag hin verfügt der Kanton eine Verlängerung des bestehenden Parkverbotes bis zum Gemeindekraftwerk beim Sustli. Bisher ist die Strasse nur von der Einfahrt in die Kantonsstrasse bis zur Kurve Mühlematt mit einem Parkverbot ausgeschildert. Doch damit will es die Gemeinde nicht bewenden lassen. «Es besteht ein Bedürfnis nach Parkplätzen, besonders an schönen Sommertagen», weiss Urs Christen. Im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung der Einfahrt der Rütenenstrasse in die Kantonsstrasse im Gebiet Boden will die Gemeinde auch offizielle Parkplätze in der Umgebung schaffen. Die Pläne des Gemeinderates stossen auf Widerstand. Ein Bürger bemängelt die geplante Verlängerung des Parkverbots. Anstelle eines Verbotes schlägt er vor, hier «richtige» Parkplätze zu schaffen. Möglich soll dies werden mit der Zurückversetzung einer Mauer auf der gemeindeeigenen Liegenschaft Mühlematt. «Ich zähle dabei auch auf die Unterstützung vom Tourismusverein», schreibt er im Brief an den Gemeinderat. «Die Seean­lage Mühlematt gehört zu den schönsten Plätzen von Beckenried und sollte weiterhin für alle Benützer, auch für solche mit Autos, zugänglich sein.»

Bewirtschaften statt aufheben

«Ein absolutes Parkverbot erachte ich nicht als sehr sinnvoll», meint auch Margrit Goldiger, Geschäftsführerin von Tourismus Beckenried. Der Bedarf an Parkplätzen bei der Rütenenstrasse sei sehr gross, da viele Einheimische und Touristen bei schönem Wetter den Ort aufsuchten. Sie schlägt vor, auf dem Abschnitt einige offizielle und bewirtschaftete Parkplätze zu schaffen und die Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 zu senken, da es mitunter gefährliche Situationen gebe.

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