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BECKENRIED: Maxime Chabloz fliegt allen davon

Maxime Chabloz ist seit kurzem U-19- Weltmeister im Kiteboarding. Sein bisher grösster Erfolg macht dem 15-Jährigen Lust auf mehr.
Matthias Piazza
Weltmeister Maxime Chabloz hebt an der Costa Brava ab. (Bild: PD)

Weltmeister Maxime Chabloz hebt an der Costa Brava ab. (Bild: PD)

Matthias Piazza

Das vergangene Wochenende wird er wohl nie mehr vergessen. In San Pere Pescadore an der spanischen Costa Brava errang der 15-jährige Beckenrieder Maxime Chabloz den U-19-Weltmeistertitel im Kiteboarding, dem Freestyle-Wettbewerb der Kitesurfer. Als Nummer zwei gestartet, setzte er sich gegen nicht weniger als 46 Gegner aus 17 Nationen durch. Durchgang für Durchgang entschied er für sich. Im Final wurde es nochmals knapp. Die Wertung der fünf besten Sprünge im siebenminütigen Programm ergab mit 31,5 zu 31 Punkten einen hauchdünnen Vorsprung für Maxime gegen seinen französischen Herausforderer.

«Ich hatte den Sieg zu Beginn noch gar nicht richtig realisiert, ich war einfach voll zufrieden», erinnert sich Maxime an den Moment seines bisher grössten sportlichen Erfolges zurück. Von einer guten Bewertung sei er zwar schon ausgegangen, «denn sämtliche Sprünge in allen vier Durchläufen waren mir gelungen.» Zudem profitierte er von optimalen Bedingungen. «Der Wind war relativ schwach und das ruhige Wasser vergleichbar mit den Verhältnissen auf dem Silvaplanersee.» Trotzdem habe er nicht automatisch gerechnet, dass er sein Ziel eines Podestplatzes erreiche. «Ich bin jetzt nicht einer, der ständig die Leistungen seiner Konkurrenten beobachtet. Darum war es für mich noch schwierig abzuschätzen, welchen Platz ich in der Rangliste belegen werde», gesteht er ein.

Sein grosse Ziel: Profisportler

«Mit dem Weltmeister-Titel ging für mich ein Traum in Erfüllung», beschreibt er die persönliche Bedeutung dieses Erfolgs, der alles Bisherige in den Schatten stellt. An den Kitesurf-Free­style-Juniorenweltmeisterschaften vor zwei Jahren, ebenfalls an der spanischen Costa Brava, und an den Europameisterschaften in Frankreich wurde er Vierter. Und im vergangenen Jahr bei den Kitesurf-Junioren-EM in Frankreich schaffte er es auf den dritten Platz.

Zum sogenannten Drachenfliegen kam er dank seinem Vater, einem Ingenieur für Steuerungsanlagen von Seilbahnen. Der habe erst Windsurfing betrieben, sei dann aber auf Kitesurfen umgestiegen, weil es oft zu wenig Wind für Windsurfing hatte. Von April bis etwa September trainiert Maxime zweimal pro Woche mit seinem Vater, meistens auf dem Urnersee.

Mittlerweile beherrsche er fast 15 Tricks, mit Sprüngen von sieben bis acht Metern. Beim Hobby will er es nicht belassen. «Profisportler ist mein grosses Ziel.» Und um diesem Ziel näherzukommen, nimmt er einiges auf sich.

Nachdem er am Freitag die schulische Ausbildung im Rahmen der Begabtenförderung Ski Alpin abschliesst, steht ein Jahr ganz im Zeichen seiner Leidenschaft. Dafür gehts mit seiner Familie in die Bretagne, dann an den Silvaplanersee, Mitte September für drei Monate nach Brasilien. Den Winter verbringt er in der Schweiz – zum Snow-Surfing, Surfen auf dem Schnee.

Von der Zukunft hat er bereits klare Vorstellungen. «Mein Ziel ist es, bereits nächstes Jahr in die Wettkampfserie der Profis einzusteigen.» Und vom Sport leben zu können.

«Mit dem Weltmeister-Titel ging für mich ein Traum in Erfüllung.» Maxime Chabloz, Kitesurf-U-19-Weltmeister (Bild: pd)

«Mit dem Weltmeister-Titel ging für mich ein Traum in Erfüllung.» Maxime Chabloz, Kitesurf-U-19-Weltmeister (Bild: pd)

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