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BECKENRIED: Sperre soll Geschiebe aufhalten

Die Rutschung am Bodenberg vergrössert die Geschiebemenge des Lielibachs massiv. Nun ist ein 30-Millionen-Franken-Projekt in Erarbeitung.
Ein Seilbagger mit Greifer baggert Geroell aus dem Lielibach, welcher bei Beckenried NW in den Vierwaldstaettersee fliesst, am Samstag, 1. Juni 2013. (Bild: Keystone)

Ein Seilbagger mit Greifer baggert Geroell aus dem Lielibach, welcher bei Beckenried NW in den Vierwaldstaettersee fliesst, am Samstag, 1. Juni 2013. (Bild: Keystone)

Nun hat der Beckenrieder Gemeinderat zusammen mit der Baudirektion Nidwalden und dem Bundesamt für Umwelt die favorisierte Variante für die Hochwasserschutzmassnahmen beim Lielibach erkoren. Herzstück ist ein grosser Geschieberückhalt. Er soll künftig Geschiebe ins Tal hinunterlassen – aber kontrolliert. Dafür ist geplant, in der Einmündung des Sees das Nutzvolumen des Deltas zu vergrössern, um mehr Platz für das Geschiebe zu schaffen. Im übernächsten Jahr sollen die Beckenrieder voraussichtlich über einen entsprechenden Kredit an der Urne abstimmen können. Die Bauzeit beträgt zwischen fünf und zehn Jahre. Wegen der Rutschung am Bodenberg hat die Geschiebemenge zugenommen und das Projekt verteuert. Die Gemeinde muss die Kosten von rund 30 Millionen Franken aber nicht alleine berappen. Es sind Subventionen von Bund und Kanton zu erwarten.

red

Ein Foto der untersten (in Seerichtung gemeint) Lielibach-Sperre beim Rutsch. Diese Sperre (Sperre 28) ist für Beckenreid sehr wichtig, und man hofft, dass diese noch möglichst lange durchhält. (Bild: PD)

Ein Foto der untersten (in Seerichtung gemeint) Lielibach-Sperre beim Rutsch. Diese Sperre (Sperre 28) ist für Beckenreid sehr wichtig, und man hofft, dass diese noch möglichst lange durchhält. (Bild: PD)

Gemeinderat Urs Christen schaut sich die Pläne des Lielibach-Projektes an. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Gemeinderat Urs Christen schaut sich die Pläne des Lielibach-Projektes an. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

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