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BECKENRIED: Von heiter bis wehmütig

Das Belenus-Quartett und der Klarinettist Stephan Britt boten in der Ridlikapelle ein musikalisches Highlight. Seit drei Jahren engagieren sich die Musikfreunde Nidwalden für die Weiterführung der Ridlikonzerte.
Rosmarie Berlinger
Das Belenus-Quartett beim Auftritt in der Ridlikapelle (von links): Seraina Pfenninger, Anne Battegay, Esther Fritzsche und Jonas Vischi.

Das Belenus-Quartett beim Auftritt in der Ridlikapelle (von links): Seraina Pfenninger, Anne Battegay, Esther Fritzsche und Jonas Vischi.

Rosmarie Berlinger

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Die Wallfahrtskapelle Maria im Ridli wurde 1700, vom See her weit sichtbar, auf einem Hügel erbaut. Renovationen in den Jahren 1957/58 sowie 1996 haben die herrliche Barockkapelle wieder in altem Glanz erstrahlen lassen. Diese Angaben stehen im Programmheft zum Ridlikonzert, das am Sonntag mit hochkarätigen Musikerinnen und Musikern für ein nachhaltiges Klangerlebnis sorgte. Dass die langjährige Tradition der Ridlikonzerte erhalten und weitergeführt werden konnte, ist das Verdienst der Musikfreunde Nidwalden. Seit 2014 setzen sich diese nicht allein als finanzielle Träger, sondern auch als Konzertveranstalter für die langjährige Tradition ein.

Patrik Gnos, Präsident der Musikfreunde Nidwalden, durfte am frühen Sonntagabend rund 120 Besucher zum Konzert unter dem Motto «Heiterkeit und Wehmut» begrüssen. Zur Aufführung gelangten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Luciano Berio und Johannes Brahms. Das Belenus-Quartett eröffnete die Feierstunde mit einem durchaus heiteren Werk, dem Divertimento in F-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Er komponierte dieses Werk im Alter von gerade mal 16 Jahren. Im Hinblick auf ei­ne bevorstehende Italienreise schrieb er insgesamt drei solcher Divertimenti. In drei Sätzen bewiesen die Ausführenden – Seraina Pfenninger, 1. Violine, Anne Battegay, 2. Violine, Esther Fritzsche, Viola, Jonas Vischi, Violoncello – ihre Extraklasse. Zu Recht wird in der Klassikszene das Belenus-Quartett eines der viel versprechendsten jungen Streichquartette genannt.

Aufregende Vitalität – brillante Virtuosität

So begeisterte es in der Ridli­kapelle mit aufregender Vitalität, intensivem und konzentriertem Zusammenspiel sowie brillanter Virtuosität. Als Solist mit ausgereiftem musikalischem Können interpretierte Klarinettist Stephan Britt «Lied» von Luciano Berio. Der mehrfach ausgezeichnete Musiker leitet seit 2012 den gemischten Chor Stans. Im Quintett sorgte der Klarinetten-Vir­tuose Stephan Britt erneut für Bewunderung. Mit lange anhaltendem Applaus honorierten die Musikfreunde einen Musikgenuss der Höchstklasse.

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