BECKENRIED: Wilde Butzi hauten auf den Putz

Beckenried beendete am Sonntag die Reihe der Nidwaldner Älplerchilbi-Feste. Organisatoren waren die Ledigen.

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Älplerchilbi in Beckenried. Die Butzi, betrachtet vom Publikum.

Älplerchilbi in Beckenried. Die Butzi, betrachtet vom Publikum.

Böllerschusse am Vorabend, am Festtag in der Frühe sowie beim Einzug in die Kirche am Morgen und Nachmittag gehören zu den nur in Beckenried gepflegten Begleiterscheinungen der Älplerchilbi. Diese verliehen am Sonnag dem Festablauf erneut jene spezielle Stimmung, die dieses Dorffest so einmalig macht. Im Mittelpunkt standen dabei die von Hunderten von Besuchern bestaunten 28 Älplerpaare, angeführt von den ledigen Hauptmännern Herbert Käslin und Markus Gander.

Halb voll oder halb leer
Unter den rassigen Klängen der Feldmusik gings als Auftakt zum Festgottesdienst in die Kirche. «Willkommen zum riesigen Highlight von Beckenried», erklärte Pfarrer Daniel Guillet in seiner Begrüssung. Feiern in der Kirche gehöre parallel zum Leben des Menschen. Diese Aussage unterstrich Festprediger Elmar Rotzer in seinen würzigen Gedanken zum Thema Optimismus und Pessimismus. Er nahm mehrmals einen Schluck Beckenrieder Most. So war das halb volle oder halb leere Glas das zentrale Thema in seinen Betrachtungen. Jeder Mensch erlebe irgendwann eine Durststrecke, die auf verschiedene Weise bewältigt werden könne. Spontaner Applaus honorierte seine zum Fest passende Predigt.

Rosmarie Berlinger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.