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Beckenrieder befürworten erweitertes Werkgebäude

Das Gemeindewerk am Oeliweg kann saniert und erweitert werden. Die Stimmberechtigten sprechen sich deutlich für den 7-Millionen-Kredit aus. Auch die Gemeindeverwaltung kann zügeln.
Matthias Piazza
Visualisierung des umgebauten und erweiterten Werkgebäudes Beckenried. (Visualisierung: PD)

Visualisierung des umgebauten und erweiterten Werkgebäudes Beckenried. (Visualisierung: PD)

Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 73,7 Prozent (1038 Ja-Stimmen zu 370 Nein-Stimmen) haben die Beckenrieder Stimmberechtigten am Sonntag einem Baukredit von 6,98 Millionen Franken für die Erweiterung und Sanierung des Werkgebäudes am Oeliweg 4 zugestimmt. Damit kann das Gemeindewerk Beckenried die Arbeitsabläufe im Werksdienst optimieren, die Ausstattung den aktuellen Bedürfnissen anpassen und optimale Platzverhältnisse schaffen. Das Gemeindewerk Beckenried mit rund 30 Mitarbeitern und etwa 20 Fahrzeugen ist für die Versorgung mit Strom, Wasser, Telefon, TV und Internet zuständig, betreibt eigene Kraftwerke, erledigt im Auftrag der Gemeinde den Unterhalt für Strassen, Anlagen, Plätze und Kanalisation, besorgt den Winterdienst auf den Gemeindestrassen und beinhaltet einen Elektroinstallationsbetrieb. Das bestehende Gebäude wurde zu klein. Denn die Bevölkerung wuchs in den vergangenen 20 Jahren von 2900 auf fast 3700 Bürger.

«Wir haben eine Riesenfreude, dass die Bürger so deutlich den beiden Vorlagen zugestimmt haben. Dies ist ein Vertrauensbeweis», sagte dazu Gemeindepräsident Bruno Käslin.

Auch die Gemeindeverwaltung wird am Oeliweg einquartiert

Die Gemeindeverwaltung kann von der Villa Mühlematt an den Oeliweg zügeln. 998 Stimmberechtigte und somit 71 Prozent stimmten für den Umzug, insgesamt 407 dagegen. Gemäss Gemeinderat werden so Synergien zwischen der Gemeindeverwaltung und dem Gemeindewerk geschafft, von den Räumlichkeiten und der Personalplanung über die Informatik und Schalteröffnungszeiten bis zu den kurzen Wegen. Dies spare Kosten und steigere die Effizienz.

Noch diesen Juni soll das Baugesuch eingereicht und Ende Jahr das Gemeindewerk in ein Provisorium zügeln, damit die Mitarbeiter nach rund zweijähriger Bauzeit Ende 2021 ihr neues Dienstleistungszentrum beziehen können. Die Stimmbeteiligung lag bei 53,7 Prozent.

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