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Beckenrieder Gemeinderat schafft Punktlandung bei der Rechnung

Auf das vergangene Jahr hat Beckenried die Steuern gesenkt. Die Rechnung 2018 schliesst nun mit einem höheren Plus ab als budgetiert.
Das Dampfschiff Stadt Luzern kreuzt vor Beckenried die «Winkelried». (Bild: Dominik Wunderli, 6. Juni 2018)

Das Dampfschiff Stadt Luzern kreuzt vor Beckenried die «Winkelried». (Bild: Dominik Wunderli, 6. Juni 2018)

Pascal Zumbühl spricht von einer «perfekten Rechnung» mit Blick auf den Abschluss 2018 der Gemeinde Beckenried. «Wir schliessen um gut 100'000 Franken besser ab als budgetiert», sagt der Finanzchef und Gemeindevizepräsident auf Anfrage. Bei einem Aufwand von fast 12 Millionen Franken weist die Erfolgsrechnung einen Mehrertrag von etwas über 326000 Franken aus. Für Zumbühl ist die leichte Verbesserung gegenüber dem Budget auch deshalb bemerkenswert, weil Beckenried auf das Jahr 2018 hin die Steuern um 0,3 auf 1,79 Einheiten gesenkt hat. «Eine Steuersenkung ist manchmal mit Unwägbarkeiten verbunden», so Zumbühl im Gespräch mit unserer Zeitung. Nun zeige sich, dass die Gemeindefinanzen die Anpassung verkrafteten.

Weitere Steuersenkung wohl eher nicht möglich

Beckenried profitiere weiterhin von einem Wachstum. Gleichzeitig sei man auf der Aufwandseite sehr stabil unterwegs, betont er. Eine weitere Steuersenkung werde aber wohl eher nicht mehr drin liegen. «Wir müssen schauen, dass wir diese Höhe halten können», meint er mit Blick auf anstehende Investitionen wie etwas das neue Schulhaus. Die Verschuldung der Gemeinde sie auf dem gleichen Niveau wie vor zehn Jahren. «Und das trotz grosser Investitionen nicht zuletzt in den Hochwasserschutz.» Dies zeige, dass auch die Rechnungen der vergangenen 10 Jahre gut gewesen seien.

Zumbühl geht davon aus, dass Beckenried weiterhin überdurchschnittlich wachsen werde: «Es stehen noch einige Überbauungen und Gestaltungspläne an.» Auch bei der Investitionsrechnung habe man mit Nettoinvestitionen von fast 2 Millionen Franken das Budget praktisch erreicht. «Wenn man von den vier Millionen für den Schulhausneubau absieht», hält Zumbühl fest. Diese seien vergangenes Jahr nicht benötigt worden, weil sich der Baustart wegen Einsprachen um ein Jahr verzögert habe.

Die Gemeindeversammlung beschäftigt sich weiter mit den Rechenschaftsbericht des Gemeinderates und dem Einbürgerungsgesuch einer serbischen Familie. Zudem stellt der Gemeinderat einen Nachtragskredit von 70000 Franken zum Investitionsbudget 2019 für die Anschaffung eines Mannschaftsbusses mit 9 Sitzplätzen für die Feuerwehr.

Die Kirchgemeinde legt auch eine positive Rechnung vor. Bei einem Aufwand von fast 860000 Franken resultiert ein Mehrertrag von gut 55000 Franken. Das Ergebnis liege fast 5000 Franken unter den Budgeterwartungen, schreibt der Kirchgemeinderat in seinem Bericht. Es sei auf eine sehr kostenbewusste Ausgabenpolitik zurückzuführen. Im vergangenen Jahr hat die Kirchgemeinde Investitionen in der Höhe von gut 212000 Franken für die Planung des Begegnungszentrums getätigt.

Hinweis

Gemeindeversammlungen am 24. Mai im Alten Schützenhaus. Kirchgemeinde 19.30 Uhr, Politische Gemeinde 20 Uhr.

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