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Beckenrieder holten den diesjährigen Mint-Schulpreis mit ihrem tropfenden Wasserhahn

Bereits zum fünften Mal wurde Schülern für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik der Mint-Schulpreis verliehen. Das Rennen machten Beckenrieder Neuntklässler.
Matthias Piazza
Die Siegerklasse aus Beckenried mit Lehrer Thomas Hampp (Zweiter von rechts) und Kurt Bucher, Personalchef der Pilatus-Flugzeugwerke, sowie Bildungsdirektor Res Schmid (vordere Reihe von links). (Bild: PD, Stans, 24. Juni 2019)

Die Siegerklasse aus Beckenried mit Lehrer Thomas Hampp (Zweiter von rechts) und Kurt Bucher, Personalchef der Pilatus-Flugzeugwerke, sowie Bildungsdirektor Res Schmid (vordere Reihe von links). (Bild: PD, Stans, 24. Juni 2019)

Er ist schon zur festen Institution in Nidwalden geworden. Bereits zum fünften Mal durften am vergangenen Montag strahlende Schüler bei den Pilatus-Flugzeugwerken in Stans den mit 300 Franken dotierten Mint-Preis entgegennehmen. Damit belohnen die Bildungsdirektion, die Bildungskommission und die Pilatus-Flugzeugwerke überzeugende Projekte aus dem Mint-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).

Das Rennen machten Beckenrieder Neuntklässler mit ihrem Fachlehrer Thomas Hampp. Mit ihrem Projekt «Tropfender Wasserhahn» gingen sie den Fragen nach, wie die Höhe des Wasserhahns über dem Wasser mit der Lautstärke des Phänomens zusammenhängt und welchen Einfluss die Tröpfchengrösse auf die Lautstärke hat. Das hat die Jury überzeugt. «Dieser Klasse gelang ein grossartiges Projekt mit einem wissenschaftlichen Hintergrund. Sie erforschten ein wissenschaftliches Phänomen, machten mit dem Handy Messungen, dessen Ergebnisse sie mit Hilfe des Computers auswerteten und analysierten», begründete Jury-Mitglied und Bildungsdirektor Res Schmid den Entscheid. Der solarbetriebene WLAN-Repeater von Jerome Walser landete auf dem zweiten, das Insektenhotel von Salome Niederberger (beide aus Stansstad) auf dem dritten Platz.

«Uns geht es darum, bei den Schülern möglichst früh das Interesse an Mint-Berufen zu wecken und sie bestenfalls für eine Lehre oder ein Studium in dieser Richtung zu begeistern», sagt Res Schmid zum Mint-Preis. «Gut ausgebildete Fachkräfte sind wichtig und haben unser Land gross gemacht.»

Weniger Projekte als im vergangenen Jahr

Mit sechs eingereichten Projekten konnte der bisherige Rekord allerdings nicht getoppt werden. Dieser wurde mit 24 Eingaben im Jahre 2017 erzielt. Dabei wären alle rund 4000 Nidwaldner Schüler vom Kindergarten bis zur neunten Klasse teilnahmeberechtigt. Eingereicht werden dürfen schriftliche Arbeiten, Mint-Exponate, handwerkliche Arbeiten wie Modelle. Auch Programmieren und Konstruktionen mit Hilfsmitteln wie zum Beispiel mit Lego-Technik oder diverse Medienformen (Film, Tonaufnahmen) sind gefragt.

So schafften es in den vergangenen Jahren ein tanzender Discoroboter, ein Tauchgerät oder eine Sonnenbrille aus Holz auf Spitzenplätze. Ein Solardörrschrank, bei dem Früchte mit reiner Sonnenenergie gedörrt werden und eine Spule, die Strom über kurze Distanz über die Luft überträgt, begeisterten die Jury beispielsweise vor zwei Jahren.

«Wir hoffen, dass die Zahl in den nächsten Jahren wieder etwas zunimmt, vielleicht müssen wir den Preis in den Schulklassen noch etwas bekannter machen», meint Res Schmid dazu.

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