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Begegnungsfest Stans: Unterstützung für Flüchtlinge bleibt nötig

Das Fest der Begegnung am Flüchtlingstag brachte ebenso spannende Speisen wie Informationen.
Zahlreiche Gäste kamen ans Fest der Begegnung in der Stanser Spittelgasse. (Bild: PD, Stans, 15. Juni 2019)

Zahlreiche Gäste kamen ans Fest der Begegnung in der Stanser Spittelgasse. (Bild: PD, Stans, 15. Juni 2019)

Das Fest der Begegnung zum internationalen Flüchtlingstag hat auch dieses Jahr viele Gäste auf den Dorfplatz Stans gelockt. Die Speisen aus dem Tibet, Eritrea, Türkei, Afghanistan, Syrien, Sri Lanka, Polen, Mexiko und Usbekistan – die von aus diesen Ländern geflüchteten Menschen und Freiwilligen hergestellt wurden – waren spannend wie die Informationen im Café Maitri. Danach würden sichere Fluchtwege Tausende von Leben retten und die Traumatisierung während der Flucht minimieren. Diese würden aber zunehmend unsicher und Fluchthilfe illegalisiert. So berichtete die Künstlerin Carole Isler, die im Auftrag von Médecins sans Frontières geflüchtete Personen in griechischen Flüchtlingslagern porträtiert hat, über die Folgen an der EU-Aussengrenze, die nicht zuletzt aufgrund der restriktiven europäischen Flüchtlingspolitik entstehen würden. Diese Erfahrungen teilte auch ein Aktivist von Alarm-Phone, der mit Engagierten aus aller Welt versucht, die Seenotrettung im Mittelmeer zu koordinieren. Beide betonten, zivilgesellschaftliches Engagement und Unterstützung für geflüchtete Menschen sei nach wie vor sehr wichtig und notwendig.

Regierung dankt für freiwillige Einsätze

Dieses Bewusstsein fördert auch das Fest der Begegnung – es soll Berührungsängste abbauen und Einblicke in andere Lebenswelten möglich machen. «Die Migration ist und bleibt Teil unserer Gesellschaft und fordert das Zusammenwirken aller Akteure», sagte Regierungsrätin Michèle Blöchliger in ihrem Grusswort in der Spittelgasse. «Lösungen müssen über die Parteien hinaus gesucht werden.» Die Gesetze gelte es zwar einzuhalten, der bestehende Spielraum solle aber genutzt werden. Sie stellte fest, dass sich in Nidwalden eine grosse Anzahl Personen freiwillig und in vielfältigen Angeboten in der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund engagieren. Ihre Dankesworte im Namen des Gesamtregierungsrates bedeutete all diesen Menschen eine grosse Anerkennung. (pd/unp)

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