Bei Alternativenergien heizen Stanser zünftig ein

Wo ist der nächste Wärmeverbund? Eine Website bietet neu einen Überblick über die Standorte. Damit spielt Stans eine Pionierrolle in der Zentralschweiz.

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Der Stanser Gemeinderat Peter Steiner in der Heizzentrale des Wärmeverbundes Kniri. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Der Stanser Gemeinderat Peter Steiner in der Heizzentrale des Wärmeverbundes Kniri. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Ob Erdwärme aus dem Grundwasser, Holzpellets oder Wärmeverbund: Alternative Heizformen sind auf dem Vormarsch – auch in Stans. Rund ein Drittel der Häuser in Stans wird mittlerweile mit erneuerbaren Energien geheizt. Damit liegt der Nidwaldner Hauptort bereits jetzt massiv über dem Schweizer Durchschnitt, der 10 Prozent beträgt. Doch damit gibt sich Stans, das seit 2003 Energiestadt ist, nicht zufrieden. «Unser Ziel ist es, den Anteil der erneuerbaren Energieträger bis im Jahr 2030 auf 70 Prozent zu erhöhen», sagt Peter Steiner, Gemeinderat und Präsident der Kommission Energiestadt Stans.

Alternatives Heizen fördern

Eine neue Website, die seit Mitte Dezember aufgeschaltet ist, soll ihren Teil dazu beitragen. «Mit ein paar wenigen Klicks habe ich alle relevanten Daten, die ich im Zusammenhang mit Heizen brauche», erklärt Lukas Arnold von der Energiekommission Stans. Er erhofft sich damit, dass alternativ Heizen damit einen weiteren Schub bekommt. Das Angebot sei keine Auflage des Labels «Energiestadt» gewesen, aber ökologisch sinnvoll und damit im Sinne der Energiestadt.

Matthias Piazza

 Hinweis: Wer hat welche Heizung? Diese Karte gibt Aufschluss » 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.