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Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG bereitet sich auf Kapitalerhöhung vor

An der Generalversammlung auf der Klewenalp genehmigten die Aktionäre neben der erfolgreichen Jahresrechnung auch eine neue Aktienstruktur und ein Aktiensplitting.
Philipp Unterschütz
Die Luftseilbahn von Beckenried auf Klewenalp. (Bild: PD)

Die Luftseilbahn von Beckenried auf Klewenalp. (Bild: PD)

Es war heuer genau umgekehrt wie vor einem Jahr. Diesmal draussen bewölkt, aber drinnen herrschte eitel Sonnenschein als die Verantwortlichen der Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG im Berggasthaus Panorama ihren Aktionären am Freitag das ausgezeichnete Jahresergebnis präsentieren konnten. So wurden die Jahresrechnung 2017/18 und der Geschäftsbericht von den anwesenden 223 Aktionären, die 10'733 Stimmen (von total 19'375) vertraten, denn auch einstimmig genehmigt. Die Rechnung schliesst bei einer Umsatzsteigerung auf total knapp 8 Millionen Franken (+12,8 Prozent zum Vorjahr) mit einem Jahresgewinn von 462'000 Franken. Der Cash-Flow beträgt 1,65 Millionen Franken, 63,3 Prozent mehr als im Vorjahr (wir berichteten).

Nächstes Jahr soll Kapitalerhöhung folgen

Wichtigste Traktanden an der Generalversammlung waren Änderungen an der Aktienstruktur. Zuerst erfolgte die Umwandlung der 19'375 Inhaberaktien in Namenaktien. Durch diese Umwandlung, die mit einer Registrierung verknüpft ist, kennt die Gesellschaft künftig im Gegensatz zu heute die Besitzer der Aktien.

Nach der einstimmigen Annahme erfolgte ein Aktiensplit im Verhältnis 1:2. Jede Namenaktie mit einem Wert von 500 Franken wurde in zwei Namenaktien zu je 250 Franken aufgeteilt. Das Unternehmen verfügt künftig also bei gleichbleibendem Kapital über 38'750 Aktien. Vom Aktiensplit verspreche man sich eine breitere Streuung der Aktien und tiefere Hürden bei einer künftigen Kapitalerhöhung. Der Aktiensplit wurde ebenso durchgewinkt wie eine Umwandlung in papierlose Aktien. Verwaltungsratspräsident Res Schmid bestätigte am Rande der GV gegenüber unserer Zeitung, dass man eine Kapitalerhöhung ins Auge fasse. «Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden wir diese an der nächsten GV vorschlagen. In welcher Höhe ist noch offen.»

Der Geldbedarf steht vor dem Hintergrund von kommenden Investitionen. Es liege eine lange Liste vor, erklärte der neue Geschäftsführer Roger Joss. Er stellte den Aktionären die Strategie vor, wie das Unternehmen insbesondere die Schneeabhängigkeit reduzieren will. Bis im Juni 2019 erarbeiten Verwaltungsrat und Geschäftsleitung einen Masterplan für die Region. Viel verspricht man sich auch von der Leistungsvereinbarung mit den lokalen Tourismusdestinationen. Bis Ende September verzeichneten die Bahnen übrigens mit einer Frequenz von 170'000 einen Zuwachs von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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