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Die Glasi Hergiswil löscht ihren Ofen

16 Tonnen Glas wurden am Donnerstag aus dem Schmelzofen der Glasi abgelassen. In den kommenden Wochen wird ein neuer Ofen gebaut.

Martin Uebelhart
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Der Schmelzofen der Glasi hat das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Die sogenannte «Ofenreise» ist vorbei.
Mitarbeiter schöpfen auch von Hand Glas aus dem Ofen in einen mit Wasser gefüllten Tank ab.
Spezialisten des deutschen Glasofenherstellers Sorg bereiten das Ablassen des flüssigen Glases vor.
Noch befinden sich 16 Tonnen Glas im Ofen.
Manuel Catalao ist der älteste der Hergiswiler Glasbläser. Er darf mit einer alten Glocke in der Glashütte das Ende der «Ofenreise» einläuten.
Nun ergiesst sich das zähflüssige Glas aus dem Ofen in eine wassergekühlte Rinne.
Eduar Arabiano, Leiter Technik und Produktion bei der Glasi, beobachtet die glühende Masse.
Einen halben Tag dauert es, bis das Glas aus dem Ofen abgelaufen ist.
Das Glas landet vor dem Gebäude in einer wassergekühlten Mulde. Der grösste Teil davon kann im neuen Ofen wiederverwendet werden.