Umbau des Regierungsgebäudes in Stans läuft auf Hochtouren

Das denkmalgeschützte, repräsentätive Gebäude am Stanser Dorfplatz wird nicht nur gründlich saniert. Die Nidwaldner Kantonalbank als Besitzerin investiert innen und aussen auch in Kunst am Bau. Diese stammt von Bildhauer und Künstler Roland Heini.

Philipp Unterschütz
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Das Regierungsgebäude am Dorfplatz in Stans wird bis April 2019 umfassend renoviert. Der Luzerner Bildhauer Roland Heini (li) sorgt innen und aussen für Kunst am Bau. Hier vor der Südecke mit Stefan Zollinger, Vorsteher Amt für Kultur Kanton Nidwalden (Mitte) und Heinrich Leuthard, Vorsitzender Geschäftsleitung der NKB. (Bilder: Philipp Unterschütz. Stans, 14. Juni 2018)
Das mit Ornamenten gestaltete Gerüstschutznetz von Roland Heini an der Westecke des Gebäudes stellt eine informelle Form dar. Die Bewegungen sind chaotisch, Überschneidungen oder Treffen sind zufällig.
Der Luzerner Bildhauer Roland Heini, der auch künstlerischer Leiter des Skulpturenparks Ennetbürgen ist, überzeugte mit seinem Konzept in einem Wettbewerb, zu dem drei Künstler eingeladen worden waren.
Die Bau- und Abbrucharbeiten im Regierungsgebäude laufen seit sechs Wochen. Patrik Rohrer, Bauleiter und Architekt  führt Vertreter des Kantons und der Nidwaldner Kantonalbank durch das Gebäude.
Bei der Führung durch die Baustelle im Regierungsgebäude: links Christoph Gander, Vorsteher Hochbauamt und Stefan Zollinger, Vorsteher Amt für Kultur.
Patrik Rohrer, Bauleiter und Architekt  (hinten Mitte) vor dem ehemaligen Tresorraum.
Die ehemaligen Schalterhalle im Regierungsgebäude. Die schönen Stuckaturen an der Decke brachten Künstler Roland Heini auf die Idee, ein Gips-Relief zu gestalten.
Detailaufnahme der Stuckatur an der Decke der ehemaligen Schalterhalle.
Roland Heini vor der Wand im künftigen Foyer des Dachgeschosses mit einem Entwurf des Gipsreliefs, das er darauf anbringen wird.