BILDUNG: Grundsätzlich Ja zu Berufsmatura-Verordnung

Die Nidwaldner Regierung befürwortet grundsätzlich die Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität. Sie kritisiert jedoch einige Aspekte und verlangt eine Überarbeitung unter Einbezug der Verbundpartner.

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Dass die neue Verordnung in Hinblick auf die Veränderungen der Bildungslandschaft eine höhere Flexibilität bringt, wird von der Regierung begrüsst. Ebenso erachtet sie die Verankerung der Berufsmaturität in einer Verordnung des Bundesrates - analog der gymnasialen Maturität - als zentral für deren Stärkung.

Kritisiert wird in der Stellungnahme an den Bund jedoch die Vernachlässigung des Bezugs zur beruflichen Praxis. Der Entwurf der Verordnung stütze sich zu stark auf die Ziele der gymnasialen Maturität. Zu weit geht der Nidwaldner Regierung auch die Wahlfreiheit.

Das Modell sei deshalb grundlegend zu überdenken, heisst es weiter. Bei der Überarbeitung seien auch die von Wirtschaft und Gewerbe, Berufsmittelschulen und vom Fachverband Berufsmaturität geäusserten Bedenken zu berücksichtigen. Wichtiger als eine Inkraftsetzung unter Zeitdruck, sei die gute Qualität unter Einbezug der Verbundpartner.

sda