Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BILDUNG: Mehr Migranten: Nidwalden erweitert Brückenangebot um eine Klasse

Der Nidwaldner Regierungsrat will eine zusätzliche Schulklasse für jene schaffen, die nach der Schulzeit keine Anschlusslösung gefunden haben. Denn die Zahl fremdsprachiger Schüler steigt und mit ihnen der Bedarf an Brückenangeboten zwischen Schule und Beruf.
Es zählt deer Erfolg am Schluss: Nidwalden vedrstärkt die Anschubhilfe für Jugendliche mit Schwierigkeiten in der Berufsfindung. (Bild: Archiv Dominik Wunderli / Neue LZ)

Es zählt deer Erfolg am Schluss: Nidwalden vedrstärkt die Anschubhilfe für Jugendliche mit Schwierigkeiten in der Berufsfindung. (Bild: Archiv Dominik Wunderli / Neue LZ)

Für die zusätzliche Klasse im sogenannten kombinierten Brückenangebot budgetiert der Regierungsrat 125'000 Franken, wie die Nidwaldner Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Die Regierung hat eine entsprechende Leistungsauftragserweiterung ins Budget 2017 aufgenommen. Über diese muss noch der Landrat entscheiden.

Für das kommende Schuljahr rechnet der Regierungsrat mit 40 Lernenden im Brückenangebot. Er hält deshalb die zusätzliche Klasse für notwendig. In diesen Klassen sollten aufgrund der unterschiedlichen Deutschkenntnisse oder schulischen Voraussetzungen der Jugendlichen nicht mehr als zehn bis vierzehn Lernende sein.

Das kombinierte Brückenangebot der Berufsfachschule Nidwalden bereitet Jugendliche auf die berufliche Grundbildung vor, die nach der obligatorischen Schulzeit keine Lehrstelle oder eine andere Anschlusslösung gefunden haben.

Übertritt vom integrativen Angebot

Eine weitere Klasse hat sich bereits abgezeichnet: Der zusätzliche Bedarf an Plätzen in Brückenangeboten sei in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, schreibt der Regierungsrat. Er führt das auf die Zunahme der Migration zurück, dies sowohl im Rahmen des Freizügigkeitsabkommens mit der EU als auch im Rahmen des Asylverfahrens.

Bereits im letzten Schuljahr führte Nidwalden eine zusätzliche Klasse im integrativen Brückenangebot. Das integrative Brückenangebot ist für fremdsprachige Jugendliche gedacht und soll ihre sprachliche, kulturelle und berufliche Integration fördern.

Jugendliche, die nach diesem Brückenangebot noch nicht gut genug Deutsch sprechen, um in die berufliche Grundbildung einsteigen zu können, treten in ein Aufbaujahr im kombinierten Brückenangebot über. Auf das Schuljahr 2016/2017 kommen 18 Jugendliche vom integrativen ins kombinierte Brückenangebot.

(Sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.