BLASKAPELLENTREFFEN: «Wir bieten ein Programm der Superlative»

Blaskapellen als Teil der Volkskultur? Ja, sagt Herbert Gnos, OK-Präsident des Blaskapellentreffens in Hergiswil. Am (heutigen) Freitag ist der Startschuss.

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Besprechung auf der Zelt-Baustellle (von links): Festwirt Urs Emmenegger, Richard Kammermann und OK-Präsident Herbert Gnos. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Besprechung auf der Zelt-Baustellle (von links): Festwirt Urs Emmenegger, Richard Kammermann und OK-Präsident Herbert Gnos. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Herbert Gnos, welches ist Ihre Lieblingsmusik?
Herbert Gnos: Je nach Stimmung und Umgebung lasse ich mich in eine Musik verlieben. Besondere Vorliebe habe ich für klassische Musik und für italienische Opern (z. B. «La Traviata»), aber auch für konzertante Blasmusik.

Und volkstümliche Blasmusik?
Gnos: Die liebe ich auch, besonders wenn sie von unseren Pilatusmusikanten dargeboten wird. Als noch mein Vater in der damaligen Zehnermusik mitspielte, wurde ich vom Virus erfasst, und der ist bis heute aktiv.

Wie kommt es, dass Sie als Nichtblasmusikspezialist OK-Präsident sind?
Gnos: Da müssten Sie die Pilatusmusikanten fragen. Vermutlich haben sie sich an meine OK-Präsidien der Unterwaldner Musikfeste 1992 und 2000 erinnert. Blasmusik hat in unserer Familie einen hohen Stellenwert. So spielen auch bereits unsere beiden Grosskinder in Ensembles mit.

Was ist am Fest in Hergiswil speziell?
Gnos: Wenn 47 Blaskapellen bei uns auftreten wollen, dann muss in der Tat etwas Spezielles vorhanden sein. Wir haben in der Grossmatt ideale räumliche Voraussetzungen. Gemeinsam mit den Hergiswiler Vereinen und über 400 freiwilligen Helfern bieten wir ein Festprogramm der Superlative an.

Ist ein Festbesuch auch für Leute interessant, die keine Beziehung zur Blasmusik haben?
Gnos: Bestimmt! Es wird eine besondere Stimmung herrschen, und die Vielfalt an kulinarischen und flüssigen Angeboten lässt sich zeigen. Sogar für Kleinkinder haben wir gesorgt. Auch sie werden zum Zuge kommen.

Gibt es in der volkstümlichen Blasmusik auch moderne Elemente?
Gnos: Diese Frage müsste ich eigentlich meinem fachkundigen Bruder Josef Gnos weitergeben. Nun weiss ich aber, dass die Blaskapellen sehr gut in der Lage sind, auch moderne Elemente in ihr Repertoire aufzunehmen. Die Festbesucher werden einige Muster davon zu hören bekommen.

Interview von Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.