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Blitzlicht: Ewige Sommerzeit?

Redaktor Martin Uebelhart macht sich in seiner Kolumne Gedanken zur Zeitumstellerei.
Martin Uebelhart
Martin Uebelhart. (Bild: Corinne Glanzmann)

Martin Uebelhart. (Bild: Corinne Glanzmann)

Haben Sie nach der Zeitumstellung von vergangenem Wochenende den Rhythmus wieder gefunden? Oder leiden Sie noch an den Folgen der stündigen Verschiebung von der Sommer- zur Normalzeit?

Vielleicht ist es ja mit der Zeitumstellerei irgendwann vorbei. In der Europäischen Union laufen jedenfalls Bestrebungen das zweimal jährlich ausgeführte Ritual abzuschaffen. Will man jüngsten Medienberichten glauben, soll es jedoch frühestens 2021 so weit sein.

Dannzumal sollen die Uhren nach den vorherrschenden Ideen ein letztes Mal auf die «ewige Sommerzeit» vorgestellt werden. Mal abgesehen davon, dass nur wenig auf der Welt ewig ist, kann jedes Land in der EU selber bestimmen, ob es die Normalzeit oder die Sommerzeit einführen will. Es steht zu hoffen, dass sich die Länder, die sich heute in einer gemeinsamen Zeitzone befinden, hier zu einer gemeinsamen Lösung finden.

Anzunehmen ist, dass sich auch die Schweiz dem umliegenden Ausland anpassen würde. Zwar dürften die Erinnerungen an 1980, als die Schweiz während einiger Monate eine Zeitinsel mitten in Europa war, etwas verblasst sein. Doch die Auswirkungen auf Verkehr und Handel dürften 40 Jahre später noch stärker spürbar sein.

Zu hoffen ist zudem, dass auf die «ewige Sommerzeit» verzichtet wird. Sonst würde die Sonne in unseren Breiten an den kürzesten Tagen des Jahres erst so um neun Uhr aufgehen.

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