BÜREN: Der Schütze von Büren hat sich nie gemeldet

In Büren wurde im Herbst 2009 eine Frau in ihrem Garten angeschossen. Die Untersuchungen wurden eingestellt – bis vor kurzem.

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Im Garten vor ihrem Haus ist die Bürerin im September 2009 von einer Kugel getroffen worden. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Im Garten vor ihrem Haus ist die Bürerin im September 2009 von einer Kugel getroffen worden. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Der Unfall sorgte für Aufsehen: Am 6. September 2009 wurde in Büren eine Frau von einem Schuss getroffen. Die 68-Jährige war gerade dabei gewesen, in ihrem Garten Trauben zu pflücken.

Aufgrund des Einschusses und der berechneten Flugbahn der Kugel gingen die Ermittler schnell davon aus, dass der Schuss von weit her abgegeben wurde und es sich daher um einen dummen Unfall handeln muss. Von einem Versehen war und ist die Rede.

Doch der Schütze hat sich nicht gestellt, die Waffe ist nie aufgetaucht. Da die Ermittler nicht mehr weiterkamen, wurden die Untersuchungen vorläufig eingestellt. Wie Verhörrichter Alexandre Vonwil auf Anfrage bestätigt, ist die «vorläufige Einstellung» nun aber aufgehoben worden. Inhaltlich kann er keine Stellung nehmen. Nur so viel: Es gehe um frühere Vorfälle von Personen, die bereits unter Verdacht standen und die man schon kontrolliert habe.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.