BÜREN: Die Ermittler gehen von einem Irrläufer aus

Vieles deutet darauf hin, dass es sich beim Schuss, der am Sonntagmorgen eine Bürerin in den Bauch traf, um einen Irrläufer handelte. Zu diesem Schluss kommen die Ermittler.

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Bei diesem Haus wurde das Opfer – eine 68-Jährige – getroffen. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Bei diesem Haus wurde das Opfer – eine 68-Jährige – getroffen. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

«Wir gehen davon aus, dass der Schuss aus weiter Entfernung abgegeben wurde», sagte der Nidwaldner Verhörrichter Alexandre Vonwil auf Anfrage. Die Rede ist von einer Distanz von bis zu 1,5 Kilometern. Daher ist die Theorie, dass jemand vorsätzlich auf die 68-Jährige geschossen hat, in den Hintergrund gerückt. Auch wenn «wir nach wie vor in alle Richtungen ermitteln», so Vonwil.

Gestützt wird die Irrläufer-These auch durch die Einschussverletzung. Diese ist nicht so gravierend wie bei einem Schuss aus naher Distanz, zudem hat sich die Patrone laut den Ermittlern «eher im Senkflug» befunden. Ein weiteres Indiz für einen Schuss aus grösserer Distanz: Das Opfer hat ausgesagt, dass es zuerst den Knall gehört und dann einen stechenden Schmerz gespürt hatte.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.