BÜREN: Die Flugbahn ist schwierig zu eruieren

Die 68-jährige Bürerin konnte nach dem Bauchschuss das Spital verlassen. Die Ermittler sind dabei, die mögliche Flugbahn der Kugel zu berechnen.

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Wo im Garten stand die angeschossene Frau genau? Woher kam der Schuss? (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Wo im Garten stand die angeschossene Frau genau? Woher kam der Schuss? (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Drei Tage nach dem Bauchschuss hat die 68-jährige Bürerin am Mittwoch das Kantonsspital Luzern verlassen dürfen. Sie erholt sich nun zu Hause von der Operation. Es werde seine Zeit brauchen, bis sie wieder auf dem Damm ist, sagte ihr Mann gegenüber der Neuen Nidwaldner Zeitung.

Derweil sind die Ermittler fieberhaft damit beschäftigt, die Flugkurve des Geschosses zu eruieren, um dadurch Rückschlüsse auf den möglichen Standort des Schützen zu gewinnen. Dieser hat sich noch immer nicht bei der Polizei gemeldet. Das betroffene Ehepaar geht nach wie vor davon aus, dass keine Absicht hinter dem Unglück steckte.

Von entscheidender Bedeutung für die Standortfrage ist auch die Erkenntnis, ob es sich beim Schuss um einen Abpraller gehandelt hat. Auch andere Einflüsse wie Luftwiderstand, Wind oder Erdanziehung müssen in den Berechnungen beachtet werden.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.