BÜREN: Die Irrläufer-These wird zementiert

Am 6. September wird eine 68-jährige Frau in Büren von einer Pistolenkugel getroffen. Nun erhärtet sich der Verdacht, dass die Kugel ein Irrläufer gewesen sein muss.

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Beim Traubenlesen ist in Büren eine Frau angeschossen worden. Vermutlich von einem Irrläufer, wie sich abzeichnet. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Beim Traubenlesen ist in Büren eine Frau angeschossen worden. Vermutlich von einem Irrläufer, wie sich abzeichnet. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Die Pistolenkugel, die am Morgen des 6. September in Büren eine 68-jährige Frau beim Traubenlesen in der Bauchgegend verletzt hat, muss ein Irrläufer gewesen sein. Weitere Abklärungen nach dem Vorbericht des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich hätten diese These bekräftigt, erklärt der Nidwaldner Verhörrichter Alexandre Vonwil.

Die Ermittler haben den Waffentyp eruieren können. Aus ermittlungstaktischen Gründen gibt Alexandre Vonwil ihn jedoch nicht preis. Er verrät einzig, dass es sich um eine «nicht gängige, aber auch nicht sehr seltene Waffe» handle.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Schuss kein Querschläger war und aus einer Distanz von bis zu 1,5 Kilometern abgegeben worden ist. Bisher hat sich die Person, welche den Schuss abgegeben hat, nicht bei der Polizei gemeldet.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.