Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BÜREN: Weihnachten früher und heute: Ein Sprüchlein verbindet

Erst durch die Heirat lernte Grossmutter Margrit Weihnachten zu feiern. Heute will sie es, auch wegen den familieneigenen Traditionen, nicht mehr missen.
Margrit (78) und Enkelin Hannah (9) Niederberger aus Büren. (Bild: Eveline Beerkircher (13. Dezember 2017))

Margrit (78) und Enkelin Hannah (9) Niederberger aus Büren. (Bild: Eveline Beerkircher (13. Dezember 2017))

«Es war nicht wie jetzt. Der Vierundzwanzigste war ein Tag wie jeder andere. Die Eltern arbeiteten, und am Abend gab es normal Abendessen», erinnert sich Margrit Niederberger (78) an Weihnachten in ihrer Kindheit. Damals kannte sie es noch nicht, dass man mit der Familie feiert. Dies änderte sich erst nach ihrer Heirat mit Toni Niederberger. Von da an ging man an Weihnachten zu den Schwiegereltern zum Abendessen.

Besonders lebhaft erinnert sie sich an das Weihnachten, als sie mit ihrem ersten Kind schwanger war. Für ihren Mann gestaltete sie ein schönes Kärtchen, um die frohe Botschaft zu verkünden. Dieser Moment war für die junge Familie sehr emotional.

Beim Gotti treffen sich alle

Ihrer Enkelin Hannah (9) gefallen besonders die Dekorationen und Lichter. Während der Autofahrten liebt sie es, aus dem Fenster die Beleuchtungen zu betrachten. Seit dem letzten Jahr besucht ihre Familie jeweils die Kindermesse in Büren. Danach treffen sich alle Cousinen und Cousins sowie die Grosseltern bei Hannahs Gotti. Es wird gesungen und das traditionelle Sprüchlein aufgesagt. «Es hat keine Nacht wie die heilig Nacht...», Grossmutter wie Enkelin kennen es mittlerweile sehr gut. «Dieses Sprüchlein war schon bei den Schwiegereltern immer das gleiche», weiss Grossmutter Margrit.

Die Adventszeit allgemein ist Hannah viel wichtiger als der Abend selbst. Kerzen ziehen, der Samichlausumzug, all diese Ri­tuale. Bereits Ende November hat sie mit ihrer älteren Schwester die ersten Guetzli gebacken. «Aber diä sind scho glii alli wäg», bedauert Hannah. Sie freut sich schon auf die nächste Backrunde.

Flavia Niederberger

redaktion@zentralschweizamsonntag.ch

So bringt das Weihnachtsfest Generationen zusammen

Wie war Weihnachten früher? Und was macht das Fest heute aus? Wir sprachen mit Experten-Duos aus der gesamten Zentralschweiz: Grosseltern und ihren Enkelkindern. Die Beiträge aus den anderen Kantonen finden Sie unter:

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.