BÜRGENSTOCK: Bürgenstock-Kapelle ist für Hochzeiten zu

Wer sich auf dem Bürgenstock trauen lassen will, hat Pech. Die Kapelle ist vorderhand zu.

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Auf dem Bürgenstock läuten bis auf weiteres keine Hochzeitsglocken. (Bild Neue NZ)

Auf dem Bürgenstock läuten bis auf weiteres keine Hochzeitsglocken. (Bild Neue NZ)

Die US-Schauspielerin Audrey Hepburn und der US-Regisseur, Filmproduzent und Autor Mel Ferrer gaben sich hier im Juni 1954 das Ja-Wort – in der historischen Bürgenstock-Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Unzählige Hochzeitspärchen taten es ihnen in den vergangenen Jahrzehnten gleich. Nun scheint diese Tradition gebrochen zu sein. Die Nutzungsvereinbarung zwischen der Frey-Fürst-Bürgenstock-Stiftung als Besitzerin der Kapelle und den Bürgenstock-Hotels wurde gekündigt – wegen Differenzen.

«Dass wir uns nicht hier trauen lassen können, finden wir schade, es hätte alles gestimmt und wäre sehr unkompliziert gewesen, auch die Zeremonie dort oben abhalten zu können», bedauerte ein abgewiesener Bräutigam. Nun muss das Paar umdisponieren und woanders eine Kapelle oder Kirche suchen.

Nebst diesem Paar sind bis jetzt gemäss Angaben der Bürgenstock-Hotels vier weitere «angerannt». Als Entschädigung werde jedem Paar, das an der Kapelle angerannt sei, die Hochzeitstorte spendiert.

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Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in der «Neuen Nidwaldner Zeitung» vom 19. Oktober 2010.