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BÜRGENSTOCK: Der Bürgenstock bröckelt an mehreren Stellen

Wegen Steinschlaggefahr ist eine Zone beim Steinbruch Obermatt für Boote tabu. In der Nähe davon gibts es nun sogar ein Ankerverbot.
Die Sperrzonen am Bürgenstock. (Grafik Janina Noser/Neue LZ)

Die Sperrzonen am Bürgenstock. (Grafik Janina Noser/Neue LZ)

Bootsbesitzer können an der Nordseite des Bürgenstocks nicht überall gefahrlos ankern. Nach mehreren Felsstürzen beim Steinbruch Obermatt im Juli 2007 wurde eine Seefläche in einem Halbkreis von rund 100 Metern um den Steinbruch gesperrt. Abbruchgefahr besteht weiterhin.

Auch beim Chänzeli – zwischen Hammetschwand Mattgrat – besteht latente Abbruchgefahr. Schon vor einem Jahr wurde hier – auf Luzerner Boden – darum ein provisorisches Bojenfeld gezogen.

Jetzt will man die Steinschlaggefahr klar signalisieren und vor allem ein Ankerverbot verhängen. Die Unterlagen dazu sind noch bis 17. Mai bei der zuständigen Stelle des Kantons Luzern einsehbar. Der Gefahrenbereich ist etwa 200 Meter breit und reicht 100 Meter in den See hinaus. Bootsführer dürfen sich mit ihren Gefährten zwar darin aufhalten, doch ratsam ist es nicht.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.

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