Bürgenstock feilscht um Geld und Erlasse

Die Öffentlichkeit profitiert ebenfalls vom Bürgenstock-Resort. Darum soll sie es auch mittragen, finden die neuen Besitzer.

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Visualisierung des künftigen Resorts auf dem Bürgenstock. (Bild: pd)

Visualisierung des künftigen Resorts auf dem Bürgenstock. (Bild: pd)

Auf dem Bürgenstock entstehen bis 2014 drei Hotels mit rund 800 Betten, Residenzen mit 68 Suiten und 20 Restaurants und Bars. Ins Projekt investiert die Quatari Diar Real Investment Company 485 Millionen Franken. Rund 800 Mitarbeiter im Vollbetrieb dürften laut einer Studie des Forschungsinstituts BAK Basel im Resort beschäftigt werden.

Gemäss Gesamtprojektleiter Bruno H. Schöpfer ist «das Resort mit seinen Anlagen wie Bahn, Felsenweg, Hammetschwandlift und Golfplatz ein beliebtes Ausflugsziel auch für Leute aus der Region. So müssen wir unter anderem Wanderwege ausbauen, Parkplätze erstellen und zusätzliche Haltestellen für die Postautos innerhalb des Resorts bauen.»

Weil unter anderem die Hotels im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgeführt sind, würden bei jeder Veränderung offizielle Amtsstellen mitreden. Ergebnis seien zusätzliche bauliche Massnahmen, die auch den Bauverlauf verteuern, so Schöpfer.

Schöpfer erhofft sich darum Unterstützungsgelder in der Höhe von rund 50 Millionen Franken, wobei das nicht alleine ein Barwert sei. Neben Förderbeiträgen denkt er unter anderem an Erlasse von Gebühren und Abgaben. In einem Brief ersucht der Gesamtprojektleiter die Nidwaldner Regierung nun um Unterstützung durch die öffentliche Hand.

Matthias Piazza

<em><strong>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag. </strong></em>