BÜRGENSTOCK: Felsenweg muss Bewährungsprobe bestehen

Die Sanierungs­arbeiten am Felsenweg sind fast abgeschlossen. Eine Garantie, dass er nicht erneut abbricht, kann der Projektleiter nicht geben.

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Fullin Mario (rechts) und Robi Haas bei der Geländermontage. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Fullin Mario (rechts) und Robi Haas bei der Geländermontage. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Am Samstag, 14. Juni, soll der Felsenweg am Bürgenstock wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Zumindest jener Teil zwischen den Hotels und dem Hammetschwandlift. Laut Projektleiter Guerino Riva ist die Eröffnung des hinteren Wegstücks, das vom Lift bis zum Känzeli Honegg führt, auf den 19. Juli vorgesehen. Damit könnte ein Schlussstrich gezogen werden unter eine Serie von Felsabbrüchen, welche den beliebten Bergwanderweg immer wieder lahmlegten. Zuletzt rutschte am 5. Mai vergangenen Jahres ein 15 Meter breiter Abschnitt des Weges in die Tiefe nur gerade ein Tag nachdem der Weg nach aufwändigen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet worden war. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Die volle Sicherheit gibts nicht
«Für die Sicherheit auf dem Weg tun wir alles Menschenmögliche», sagt Riva. Ingenieure, Geologen, Forstfachleute für die neusten Sanierungsarbeiten wurden wiederum Spezialisten aus vielen Fachbereichen hinzugezogen. Doch Riva ist ein gebranntes Kind. Er gibt zu bedenken: «Solch einen Weg 100-prozentig sicher zu sanieren, ist unmöglich.» Aufgrund der schwierigen Geologie könne die Gefahr, dass es wieder einmal zu Felsabbrüchen komme, nicht vollständig gebannt werden. «Ich hoffe einfach, dass nicht wieder etwas passiert», so Riva.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.