BÜRGENSTOCK: Golfer sollen trocken bleiben

Die Driving-Range, für die 2001 eine Sondernutzungszone genehmigt worden war, soll den heutigen Bedürfnissen angepasst werden.

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Bauarbeiten auf dem Bürgenstock. (Bild: Leserbild Hans Steiner)

Bauarbeiten auf dem Bürgenstock. (Bild: Leserbild Hans Steiner)

Aufgrund der damaligen landwirtschaftlichen Situation war eine Zone geschaffen worden, die keine optimale Erschliessung zuliess. Die Betreiberin, die Bürgenstock Hotels AG, will nun die Abschlagstellen erneuern und gegen Wettereinflüsse decken. Zudem braucht es einen Unterstand für Gerätschaften und auch Toilettenanlagen für Golfer und Personal. Auch ist der Zugang zum Übungsplatz nicht optimal gelöst, und eine ordentliche Parkierung fehlt. Weiter ist für Anfänger ein Putting-Green (Übungsanlage zum Einlochen) im Umgebungsbereich der Driving-Range notwendig.

Fläche muss gleich gross bleiben

Diese Bedürfnisse können abgedeckt werden, wenn eine Fläche von 1620 Quadratmetern zwischen der Flurstrasse und den heutigen Abschlagstellen in die bestehende Sondernutzungszone eingezont werden kann. Dort sollen die Putting-Greens und ein einladender Eingangsbereich hinkommen. Weil die Sondernutzungszone aber auf 14 320 Quadratmeter beschränkt ist, muss auf eine gleich grosse Landfläche wieder ausgezont werden. Bei dieser Arrondierung wird am östlichen Teil der Sondernutzungszone ein entsprechender Landstreifen in die Landwirtschaftszone überführt. Die ursprüngliche Idee einer Umzonung in die Zone für Sport und Freizeitanlagen wurde nach Vorprüfung des Projekts durch den Kanton fallen gelassen, die Fläche bleibt in der Sondernutzungszone Driving-Range Trogen.

Nutzung ist genau definiert

Die Bestimmungen dieser Sondernutzungszone erlauben einzig das Errichten und Betreiben einer Driving-Range für den Golfsport. «Die Betreiber können später nicht einfach weitere Gebäude wie beispielsweise ein Restaurant planen, die Nutzung ist konkret definiert», sagt Hans-Ulrich Renggli, Leiter des Bauamtes Ennetbürgen. Erlaubt sind nur Einrichtungen, die für den Betrieb erforderlich sind. Terrainveränderungen dürfen nur für den Bau der Infrastruktur und der Putting-Greens vorgenommen werden. «Die genaue Definition der Anlagen ist Sache des Baugesuchs. Die Gebäude werden erst im Baubewilligungsverfahren beurteilt. Jetzt geht es nur um die Anpassung der Sondernutzungszone», so Hans-Ulrich Renggli weiter.

Noch bis am 9. April läuft auf der Gemeindeverwaltung Ennetbürgen die öffentliche Auflage der Nutzungsplanung und die Frist für schriftlich begründete Einsprachen.

unp