BÜRGENSTOCK-HOTELS: Nach Trennung: «Es kann nur besser werden»

Die Nidwaldner vertrauen den Bürgenstock-Investoren aus Katar. Dass Rosebud beim 300-Millionen-Projekt nicht mehr mithilft, löst höchstens Achselzucken aus.

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Sollen bald in neuem Glanz erstrahlen: Die Bürgenstock-Hotels. (Archivbild Keystone)

Sollen bald in neuem Glanz erstrahlen: Die Bürgenstock-Hotels. (Archivbild Keystone)

Am pointiertesten formuliert es Jürg Balsiger, Präsident von Stans Tourismus. «Weniger zustande bringen als es die Rosebud-Gruppe in den zurückliegenden Jahren tat, ist gar nicht möglich. Es kann nur besser werden.» Er weint dem früheren Bürgenstock-Resort-Besitzer keine Träne nach auch nicht als Ratgeber und Helfer beim Mega-Projekt der Barwa Real Estate Company aus Katar. Diese würden sich auch ohne die Luxemburger zu helfen wissen.

Wirtschaftlicher Schub
Davon ist auch der Nidwaldner Regierungsrat Gerhard Odermatt überzeugt. «Aus welchen Gründen auch immer Rosebud und Barwa verschiedene Wege gehen ich glaube nicht, dass sich die Trennung negativ auf das Projekt auswirkt.» Als wichtiger schätzt er die Arbeit der beiden Architekturbüros Hofmann&Gaillod aus Lausanne sowie Samuel Création aus Genf ein, die beide die Detailplanung für das Resort auf dem Berg ausarbeiten.

Sowohl der Regierungsrat als auch der Tourismuschef geraten ins Schwärmen, wenn sie über das Vorhaben reden. Regierungsrat Odermatt erkennt eine Chance für die Bauwirtschaft in Zeiten abnehmendem Wachstums, gute Geschäfte für die Zulieferer und eine internationale Ausstrahlung des noblen Hotelkomplexes. Jürg Balsiger von Stans Tourismus spricht gar von einem «Märchen das wahr wird, wenn die 120-jährige Geschichte des Tourismus auf dem Bürgenstock» eine kraftvolle Fortsetzung fände. Zeiten, in denen Leinwandstars wie Sophia Loren und Audrey Hepburn dort abstiegen.

Rainer Rickenbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.