BÜRGENSTOCK: Künstlerfamilie Brem in Ausstellung vereint

Skulpturen, Fotografien, Goldschmiedearbeiten: Diese Werke im Park Hotel Bürgenstock zeugen von der Kreativität der Familie Brem.

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Stellen im Park Hotel auf dem Bürgenstock aus: Rolf Brem, seine Tochter Lucie Heskett-Brem und sein Sohn Louis Brem. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Stellen im Park Hotel auf dem Bürgenstock aus: Rolf Brem, seine Tochter Lucie Heskett-Brem und sein Sohn Louis Brem. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die atemberaubende Sicht auf den Kreuztrichter des Sees ist einmalig, die Ausstellung im gediegenen, Wärme ausstrahlenden Foyer des Park Hotels ebenfalls.

Die Werke von Vater Rolf Brem, Sohn Louis und Tochter Lucie Heskett-Brem präsentieren sich dem Besucher so, als seien sie Teil des kunstvoll ausgewählten Inventars.

«Ohne Ausdauer kein Kunstwerk»
Jo Panarinfo, Resident Manager, Bürgenstock Hotels und Resort zeigte sich erfreut am grossen Interesse an der Vernissage. Und Laudator Hermann Wyss, hob die auffälligen Gemeinsamkeiten der Familienmitglieder hervor.

«Allen drei Kunstschaffenden ist die Art des Sehens gemeinsam, allen drei auch das innere Feuer und die Liebe zum Objekt und damit zur Arbeit.» Vater Rolf Brem äusserte sich im Film «The Gold Weaver» über die Passion seiner Tochter Lucie, die Goldschmiedin: ohne Ausdauer kein Kunstwerk.

Skulpturen vom Vater, Fotografien vom Sohn
Der 82-jährige Rolf Brem ist in Nidwalden kein Unbekannter. Mit den Skulpturen «Pilger mit Hund» beim Elektrizitätswerk Nidwalden am Aawasser und «Der Tod und das Mädchen» auf dem Rathausbrunnen in Stans hat der international bekannte Künstler aus Luzern Werke geschaffen, die mit ihrer lebendigen Ausstrahlung nicht nur den aufmerksamen Kunstverständigen erfreuen, sondern ebenso den einfachen Bürger.

Den Bogen in die Weite spannt Sohn Louis Brem mit seinen fotografisch eindrücklichen Landschaftsbildern «Welt Weiten». Nach einer Lehre als Werkzeugmacher, nach verschiedenen anderen Berufserfahrungen und ausgedehnten Reisen in Europa und den USA bildete er sich relativ spät zum Architektur- und Kunstfotografen aus. Fasziniert vom Spiel des Lichts auf Skulpturen des Menschen und der Natur gelingen ihm mit der heiss geliebten Hasselblad-Kamera atmosphärisch dichte Aufnahmen.

Goldfäden wie ein feiner Stoff
Verheissungsvoll schimmernde, geschmeidige Ketten, Diademe, Ringe und Ohrgehänge, die ihre Trägerinnen zum Strahlen bringen sollen, alle in unermüdlicher Handarbeit und aus eigener Legierung gefertigt, haben Tochter Lucie Heskett-Brem bereits wenige Jahre nach ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin einen international hervorragenden Ruf eingebracht.

Die Golddrähte legiert, giesst und zieht sie selber, und so gelingen ihr exzellente, hauchdünne Kunstwerke in Form von äusserst filigraner Netzstruktur, die sich fast wie feiner Stoff um Handgelenke oder um Schultern schmiegen.

Anita Lussi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.