BÜRGENSTOCK: Nach Sturm: Neuer Kran seit Montag in Betrieb

Nach dem Sturm von vergangener Woche gehen die Aufräumarbeiten auf der Bürgenstock-Baustelle zügig voran. Bereits am Samstag habe der Ersatzkran aufgestellt und am vergangenen Montag in Betrieb genommen werden können

Matthias Piazza
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So hat es vergangene Woche auf dem Bürgenstock ausgesehen, als der Kran von Sturm Gonzalo umgerissen wurde. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

So hat es vergangene Woche auf dem Bürgenstock ausgesehen, als der Kran von Sturm Gonzalo umgerissen wurde. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Dies sagte Bürgenstock-Mediensprecher Ronald Joho auf Anfrage. «Wir erwarten keine Bauverzögerung.»
Der Kran erlitt beim Sturm Totalschaden und musste abtransportiert werden. Noch unklar ist die Höhe des Schadens am Stickereigebäude, wo das Dach und die Fenster repariert werden müssen. «Momentan sind wir dabei, einige Sofort- und Notmassnahmen zum Schutz des Stickereigebäudes vorzubereiten.» Eine genaue Beurteilung der Schäden habe man in Auftrag gegeben, sie werde in nächster Zeit erfolgen. Ebenfalls habe man einen Statiker aufgeboten, um den Zustand des Betondaches zu analysieren.

Sofern es das Wetter zulasse, wolle man nächste Woche mit der Suche des Kran-Gegengewichts beginnen. Priorität habe das Abräumen der beschädigten Materialien gehabt.

Schäden am Wald unbedeutend

Die Schäden am Wald und am Bahntrassee der Bürgenstock-Bahn seien unbedeutend. Für den gesamten Schaden, der durch den umgestürzten Baukran verursacht wurde, muss die Haftpflichtversicherung des Bauunternehmers aufkommen. Aufgrund dieses ungewöhnlichen Ereignisses hätten die Verantwortlichen des Bürgenstock-Resorts die Sicherheitsbestimmungen ein weiteres Mal überprüft.

Am Dienstagabend vergangener Woche hatte der Sturm Gonzalo um etwa 21 Uhr einen Baukran auf dem Bürgenstock mitsamt seiner Verankerung umgeworfen. Verletzt worden war niemand. Da der Bürgenstock nicht mit Messstationen ausgerüstet ist, konnten die exakten Windgeschwindigkeiten nicht ermittelt werden. Andres Asch von Meteo Schweiz vermutete, dass hier die Windstärke im ähnlichen Rahmen lag wie an umliegenden Messstationen, bei rund 120 Kilometern pro Stunde. Ab 90 ist mit Schäden zu rechnen.

Der Baukran kippte in der Nacht auf Mittwoch, 22. Oktober, um. (Bild: Leserreporter)
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Grund dafür waren die starken Winde von Sturm «Gonzalo». (Bild: Leserreporter)
Der Sachschaden ist gross. (Bild: Leserreporter)
Verletzt wurde glücklicherweise niemand. (Bild: Leserreporter)
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Die Bergung eines umgestuerzten Baukrans auf dem Buergenstock sind im vollem Gange am Mittwoch. (Bild: KEYSTONE)
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Der Baukran kippte in der Nacht auf Mittwoch, 22. Oktober, um. (Bild: Leserreporter)