Bürgenstock: Parteien sind befremdet

Soll die Öffentlichkeit das neue Bürgenstock-Resort mittragen? Die Forderung der neuen Besitzer kommt bei den Nidwaldner Parteien gar nicht gut an.

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So soll das Waldhotel auf dem Bürgenstock dereinst aussehen. (Bild: PD)

So soll das Waldhotel auf dem Bürgenstock dereinst aussehen. (Bild: PD)

Bis 2014 entsteht auf dem Bürgenstock ein Resort mit rund 800 Betten. Auch die Öffentlichkeit soll sich mit rund 50 Millionen Franken daran beteiligen – in Form von Förderbeiträgen, Erlass von Gebühren und Abgaben. Nicht alle Parteien haben an diesem Vorgehen Freude.

«Die Anfrage nach staatlicher Unterstützung befremdet sehr», erklärt Beat Ettlin, Präsident der SP Nidwalden. «Gerade für ein gigantisch anmutendes Projekt, notabene einer Investorengruppe, die nach eigenen Angaben mit gesichertem finanziellem Background auftritt.»

Skepsis auch bei der SVP Nidwalden. «Da könnte ja jeder private Unternehmer bei der öffentlichen Hand anklopfen. So einfach darf es nicht gehen», meint Kantonalpräsident Christoph Keller.

«Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es sich beim Hotelprojekt auf dem Bürgenstock um eine private Initiative handelt», sagt Ruedi Waser, Präsident FDP Nidwalden. «Entsprechend soll sie als solche behandelt und abgewickelt werden.»

«Es kann nicht sein, dass die öffentliche Hand spekulative Beteiligungen mit Steuergeldern eingeht», meint André Scherer, Präsident der CVP Nidwalden.

Matthias Piazza/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.