BÜRGENSTOCK: Rosebud will mit grosser Kelle sanft rühren

Die Bürgenstock Hotels AG hat hehre Ziele. Bei ihrem Projekt eines Hoteldorfes auf dem Bürgenstock soll Umweltschutz eine tragende Rolle spielen.

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300 Millionen Franken soll in das geplante Hoteldorf auf dem Bürgenstock investiert werden. (Bild Keystone)

300 Millionen Franken soll in das geplante Hoteldorf auf dem Bürgenstock investiert werden. (Bild Keystone)

Einerseits will die Bürgenstock Hotels AG als Bauherrin die bestehenden historischen Gebäude auf der Krete des Bürgenstockes erhalten. Sie sollen «sanft und denkmalpflegerisch» saniert werden, wie Architekt Kurt Hofmann vom Lausanner Architekturbüro Hofmann & Gailloud betonte. «Wir wollen den bestehenden Gebäuden mit Respekt begegnen.»

«Keine Prestigebauten»
Andererseits sind an den südlich angrenzenden Hanglagen Neubauten geplant. Sie sollen vorwiegend in Holz, Stein und Glas gehalten und dem Terrainverlauf angepasst sein. Hofmann sprach von einer sanften, organischen Architektur. «Wir erstellen keine Prestigebauten.» Ins gleiche Horn blies auch Pierre Buyssens, Projektleiter der Rosebud-Gruppe. «Wir machen nicht einfach schnelle Hotelrenovationen, sondern wollen der Seele der Hotelbauten und der 135-jährigen Geschichte gerecht werden.»

Gleich mehrfach betont wurde der ökologische Aspekt. 120 Sonden entlang der Servicestrasse sollen die Erdwärme ins Hoteldorf holen. Zusätzlich soll ein Kleinkraftwerk mit Biomasse Strom und Wärme liefern. Zudem will man die Sonnenenergie nutzen. Mit diesen Massnahmen ist vorgesehen, dass das Hoteldorf 75 Prozent des Energiebedarfs selber abdeckt. Auch beim Trinkwasser will die Bürgenstock Hotels AG sparen. Das Regenwasser soll gesammelt und beispielsweise für die Bewässerung oder die Toiletten genutzt werden.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.