Bürgenstockstrasse muss saniert werden

Die Viadukte der Bürgenstockstrasse haben nur noch eine reduzierte Tragfähigkeit. Damit die Strasse auch in Zukunft mit bis zu 28 Tonnen schweren Fahrzeugen befahren werden kann, trifft die Baudirektion Nidwalden Sofortmassnahmen.

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Das Bürgenstock-Ressort wird neu gestaltet. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Das Bürgenstock-Ressort wird neu gestaltet. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Im Rahmen des Logistikkonzepts für die Baurealisierung des Bürgenstockressorts hat die Bürgenstock AG um Prüfung der Tragfähigkeit der Sommerweidviadukte der Bürgenstockstrasse gebeten. Laut Mitteilung der Bardirektion Nidwalden zeigten die statischen Nachberechnungen, dass bei den Sommerweidviadukten tatsächlich Tragfähigkeitsprobleme vorliegen.

Nur noch einspurig befahrbar

Weil sich aufgrund der engen Kurvenradien wenige schwere Fahrzeuge auf den Sommerweidviadukten kreuzten, hätten die Bauwerke bisher keinen Schaden genommen. Ohne Massnahmen müsste das gegenwärtig zugelassene Fahrzeughöchstgewicht von 28 Tonnen aber stark reduziert werden. Die Baudirektion trifft deshalb folgende Massnahmen:
Der Verkehr auf den Sommerweidviadukten wird einspurigmit vorgegebener Fahrspur geführt. Die einspurige Verkehrsführung wird mittels einer Lichtsignalanlage rund um die Uhr sichergestellt.
Die Fahrspur auf den Viadukten wird mit Leiteinrichtungeneingeengt, so dass nicht auf den Kurvenaussenseiten gefahren wird und die talseitigen Brückenpfeiler möglichst zentrisch belastet werden.

Verstärkungsmassnahmen geplant

Die Baudirektion sei bestrebt, die Bürgenstockstrasse möglichst schnell wieder ohne Einschränkungen befahrbar zu machen. Hierzu werden Verstärkungsmassnahmen geplant, die voraussichtlich bis Juni 2011 umgesetzt werden.

pd/bep