Bürgerliche warnen vor Schnellschuss

Wie hoch soll die Entschädigung ausfallen, wenn Betriebe wegen Hochwassergefahr im Kanton Nidwalden wegziehen müssen? Die Parteien sind sich uneins.

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Der Buoholzbach verwüstete beim Unwetter 2005 ein ganzes Industriequartier. (Archivbild NZ)

Der Buoholzbach verwüstete beim Unwetter 2005 ein ganzes Industriequartier. (Archivbild NZ)

Die geplante Revision zum neuen Wasserrechtgesetz kommt nicht bei allen Parteien gut an. «Es drängt sich auf, die Gesetzesrevision nicht weiterzuverfolgen, zumal dem kantonalen Gesetzgeber nach der Ansicht der FDP gar keine Möglichkeiten zur Verfügung stehen, die Entschädigungsfragen in einem kantonalen Erlass zu normieren», schreibt etwa die Kantonalpartei in ihrer Stellungnahme im Rahmen der Vernehmlassung.

Das neue Gesetz sieht vor, dass Betriebe bei einer freiwilligen Umsiedlung mit 50 Prozent des Verkehrswertes entschädigt werden, und dies auch nur, wenn sie innerhalb von drei Jahren nach der vertraglichen Einigung über die Entschädigung einen gleichwertigen Ersatzbau erstellen.

Matthias Piazza

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