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BUNDESRAT: Ob- und Nidwalden: Millionen für die Armee

Über 61 Millionen Franken für militärische Belange: Mit diesen Geldern sollen in Alpnach Dorf Hallen saniert und erstellt, eine Unterkunft gebaut sowie zwei PC-21-Flugzeuge erworben werden.
Zwei Flieger des Typs PC-21. (Bild Pilatus Flugzeugwerke)

Zwei Flieger des Typs PC-21. (Bild Pilatus Flugzeugwerke)

Zum einen hat der Bundesrat am (heutigen) Mittwoch das Rüstungsprogramm 2010 (RP 10) im Betrag von 529 Millionen Franken zuhanden des Parlaments verabschiedet. Ziel sei es, den Anstieg der Betriebskosten durch gezielte Investitionen zu bremsen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

31 Millionen Franken aus diesem Pot sollen nach Stans an die Pilatus Flugzeugwerke fliessen: Zusätzlich zu den im Rahmen des RP 06 angeschafften sechs PC-21-Flugzeugen ist vorgesehen, zwei weitere PC-21 zur Sicherstellung des Bestandes an F/A-18 Piloten anzuschaffen. Es habe sich gezeigt, dass eine Ausbildung von sechs Jetpiloten-Anwärtern bei gleichbleibender Anzahl PC-21 Flugzeugen nur mit Einschränkungen möglich sei. Als Folge davon müssten die Ausbildungsbereiche wie Nachtflug und Luftkampf auf den wesentlich kostenintensiveren F/A-18 verlagert werden. Dazu komme, dass die Abgänge von Piloten der Luftwaffe in den letzten Jahren zugenommen haben.

Zum anderen hat der Bundesrat am gleichen Tag die Immobilienbotschaft VBS 2010 zuhanden des Parlaments verabschiedet. Diese umfasst insgesamt 10 Verpflichtungskredite mit einer Gesamtsumme von 398 Millionen Franken. Den Schwerpunkt bilden die Investitionen in die Logistik-Infrastruktur der Armee mit rund 126 Millionen Franken. Weitere rund 136 Millionen Franken entfallen auf bauliche Anpassungen an der Ausbildungs-Infrastruktur sowie der Einsatz-Infrastruktur für die Luftwaffe.

Es ist vorgesehen, davon 30,31 Millionen Franken in Bauten auf dem Flugplatz in Alpnach Dorf zu investieren. Einerseits sollen für 16,25 Millionen zwei in den 1960er-Jahren erbaute und sich in einem schlechten Zustand befindende Flugzeughallen saniert sowie eine weitere neu erstellt werden. Geplant ist, im Neubau vor allem Flächenflugzeuge einzustellen (2 PC-7 und 1 PC-6) – bislang war es nicht möglich, diese zu hangarieren. Falls das Vorhaben nicht realisiert werden könnte, wird mittelfristig mit der Schliessung der sanierungsbedürftigen Hallen gerechnet.

So soll eine der sanierten Hallen aussehen. (Visualisierung pd)

Andererseits soll auf dem Flugplatz für 14,16 Millionen Franken die Unterkunft Chileri entstehen. Ziel ist es, mit dem Neubau den ungenügenden Platzverhältnissen und den Anforderungen an eine zeitgemässe Unterkunft Rechnung zu tragen. Es ist im Gegenzug vorgesehen, das in den 1940er-Jahren gebaute Truppenlager Schoried, das zudem in einer Gefahrenzone liegt, abzubrechen.

Planskizze der geplanten neuen Unterkunft. (Bild pd)

scd

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