Buochs
Anwesende sagen Ja zur Erweiterung der ARA Aumühle

Im September entscheiden die Stimmberechtigten von Buochs über den Verkauf des ehemaligen Werkhofes. Wohl deshalb blieb es an der Gemeindeversammlung von Buochs ruhig. Sämtliche Anträge wurden angenommen.

Sepp Odermatt
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Ara Aumühle in Buochs: Die Stimmberechtigten von Buochs stimmen einer Erweiterung zu.

Ara Aumühle in Buochs: Die Stimmberechtigten von Buochs stimmen einer Erweiterung zu.

Bild: Urs Hanhart (Buochs, 6. Mai 2021)

Auf eigene Initiative hatte Felix Gehrig acht Tage vor der Gemeindeversammlung über 300 beglaubigte Unterschriften vorgelegt, sodass der Verkauf des ehemaligen Werkhofes an der Versammlung nicht behandelt wurde. Die Stimmberechtigten können demnach am 26. September an der Urne entscheiden (unsere Zeitung hat darüber berichtet). Nicht ganz überraschend erschienen deshalb am Dienstag nur gerade 88 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Sporthalle Breitli zur Frühjahrsversammlung. Sie hatten über vier Geschäfte zu befinden.

Buochser sprechen 2,77 Millionen Franken

Diskussionslos genehmigten die Anwesenden die Rechnung 2020. Diese schliesst mit einem Gewinn von rund 1,38 Millionen Franken ab und ist um etwas mehr als 1,5 Millionen Franken besser ausgefallen als budgetiert. Der Mehrertrag resultiert insbesondere aus dem Buchgewinn von rund 685’000 Franken von der Übertragung des alten Werkhofes ins Finanzvermögen. Auch die konsequente Budget- und Ausgabendisziplin führte zum guten Ergebnis.

Nach den ausführlichen Erläuterungen von Gemeinderat Adolf Scherl zur Sanierung und Erweiterung der ARA Aumühle stimmten die Bürgerinnen und Bürger der Projekt- und Kreditgenehmigung zu. Der Kostenanteil für Buochs beträgt ca. 2,77 Millionen Franken. Falls die anderen drei Verbandsgemeinden (Emmetten, Beckenried und Ennetbürgen) ihrem jeweiligen Kostenanteil ebenfalls zustimmen, kann der Start der Bauarbeiten Ende 2022 erfolgen.

Im Weiteren erteilten die Stimmberechtigten einer deutschen und einer serbischen Familie das Bürgerrecht. Ebenso wurden drei Einbürgerungsgesuche für Personen aus Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Deutschland gutgeheissen.

Kirchgemeinde mit weniger Ausgaben

Wie die Politische Gemeinde schliesst auch die Römisch-Katholische Kirchgemeinde ihre Jahresrechnung positiv ab. Die Stimmberechtigten genehmigten die Rechnung, welche ein Plus von 66’640 Franken aufweist. Dieser Gewinn wird dem Renovationsfonds zugewiesen. Die hohen Minderausgaben von etwa 100’000 Franken im Bereich Seelsorge und Religion haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Jahresrechnung 2020 um rund 121’000 Franken besser abschliesst als budgetiert.