BUOCHS: Bald gibt es freie Sicht auf den See

Der neue Schwimmbagger fördert viel mehr Material in kürzerer Zeit. Das Seebecken bleibt deshalb die meiste Zeit baggerfrei.

Philipp Unterschütz
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Die moderne Baggeranlage vor dem Delta der Engelbergeraa. (Bild: PD)

Die moderne Baggeranlage vor dem Delta der Engelbergeraa. (Bild: PD)

Innert weniger Tage hat sich auf dem See vor dem Delta der Engelbergeraa einiges verändert. Eine hochmoderne Förderanlage liegt anstelle des alten Baggers der Wabag Kies AG vor Anker. «Der neue Schwimmbagger hat eine wesentlich höhere Leistung als die bisherige, veraltete Anlage», erklärt Josef Bucher, Geschäftsführer der Genossenkorporation Buochs, die gemeinsam mit der Genossenkorporation Ennetbürgen für den Kiesabbau im Mündungsbereich der Engelbergeraa zuständig ist. «Die neue Anlage wird temporär seit dem 25. August bis maximal Ende September eingesetzt und nachher wieder abtransportiert.»

Weil die Anlage leistungsfähiger und wirtschaftlicher sei, verkürzten sich ihre Einsatzzeiten: «Wir müssen im Rahmen des Hochwasserschutzes zuerst eine Mulde ausbaggern. Wenn diese dann geschafft ist, wird der Bagger jährlich nur noch für vielleicht drei bis vier Wochen im Einsatz stehen, sofern nicht durch Unwetter wieder grössere Geschiebemengen abgelagert werden.»